Singen macht Spaß, singen tut gut
Wächtersbach-Aufenau. Das frühlingshafte geschmückte Kulturhaus in Aufenau war voll besetzt, als Doris Knobloch alle Sängerinnen und Sänger sowie alle Gäste kurz begrüßte und fragte, ob sie auch „Gute Laune“ mitgebracht hatten.
Alle Gäste folgten der Aufforderung zum Aufstehen und sangen gemeinsam mit dem Einzug der Gloria-Singers „Wir haben oben gute Laune, unten gute Laune“.
So waren alle schnell locker, der Damm gebrochen und Bernd Gabrys konnte noch vor dem Stück „The Climb“ mit der Moderation beginnen.
Der gemischte Chor Cäcilia Höchst stand unter der Leitung von Lysann Berger und erfreute das Publikum.
Sabrina Lotz glänzte mit ihren „GreatHouse Youth“ Großenhausen, die mit ihren frischen und jungen Stimmen schöne Stücke im Gepäck hatten.
Der Familienchor des Gesangvereines Liederkranz 1908 aus Bad Soden-Salmünster kam mit ihrem Chorleiter Michael Hampel und sang im alpenländischen Dialekt bzw. erzählte von der „Neuen Liebe“.
Und schon gleich ging es mit dem gem. Chor Edelweiß 1889 e.V. Lützelhausen weiter. Da doch immer wieder mal „Wunder geschehn“, präsentierten sie sich mit dem Stück „Ihr von Morgen“ welches zum Nachdenken anregte.
In der Pause konnte sich jeder, wer es noch nicht getan hatte, mit Würstchen oder belegten Brötchen stärken, bevor es mit Hans Christoph Fillsack und der Liedertafel Birstein weiterging. Denn die Liedertafel Birstein und die Chorgemeinschaft Neudorf pflegen schon vielen Jahren eine Freundschaft. Sie brachten mit dem Frauenchor u.a. das schmissige Lied „Wochenend‘ und Sonnenschein“ zu Gehör. Der gemischte Chor betrat anschließend die Bühne und beendete mit „Kein schöner Land“ ihren Auftritt.
Die Chorleiterin der Heimatliebe Eckardroth eV., Nadiia Korobieinikova, stand in diesem Jahr bei den Gloria Singers erstmalig auf der Bühne und erfreute die Zuhörer. Die Chorleiterin hat zwar keinen der Sänger gestochen, aber dafür der „Kleine grüne Kaktus“.
Mit der Gitarre bewaffnet betrat der Männerchor Eintracht Unterreichenbach die Bühne. Es waren keine „100 Mann“ aber dem „Befehl“ von Eduard Höhl kamen die Sänger doch nach. Da ihre Vorträge so gut ankamen, verabschiedeten sie sich noch mit „Tschüß, mach es gut“.
So ging ein schöner Abend mit einem sehr abwechslungsreichen Programm und dem letzten gemeinsamen Stück aller Chöre und Gäste „Singen macht Spaß, singen tut gut“ zu Ende.