Wächtersbach. Der Obst- und Gartenbauverein Wächtersbach (OGV) hatte Daniel Dejos für einen Workshop über Sensen gewinnen können und lag damit genau richtig. Über 24 Teilnehmer, davon neun Frauen, konnten vom Vorsitzenden des OGV Heinz Schauberger am 20. Juni im Lehrgarten begrüßt werden. Auch sein Stellvertreter Hartmut Schwarz, der diesen Workshop organisiert hatte, war über das große Interesse an dem Thema angenehm überrascht.
Dejos gab zuerst einen kurzen Rückblick in die Geschichte. Schon vor 4.000 Jahren wurde mit Sicheln gearbeitet. Im Mittelalter gab es dann die ersten Sensen, diese wurden auch ganz oft als Waffe, zum Beispiel bei den sogenannten Bauernkriegen, eingesetzt.
Damit war die Überleitung zum sicheren Umgang mit der Sense gegeben. Der Referent gab Tipps zum sicheren Transport, wie lege ich die Sense sicher ab, was muss ich zu meinem Schutz beim Dengeln und Wetzen der Sense beachten. Sensen sollten nicht zum Abstellen in Bäume gehängt und vor Sonne geschützt werden.
Sensen sind umweltfreundlich, es werden weniger lärmende Geräte benötigt und sie können vielseitig eingesetzt werden ohne Arme und Rücken zu belasten. Wenn man das Mähen mit der Sense gut kann, ist dies eine wunderbare Erfahrung für Körper und Geist.
Die Teilnehmer wurden nun über die richtig eingestellte Sense informiert und jede/r hatte die Möglichkeit das Dengeln zu üben, dazu hatte Dejos für die Anfänger Kupferbleche zum Üben mitgebracht.
Nun wurde noch das Mähen mit der Sense gezeigt und jeder konnte üben. Der Workshop endete nach etwa drei Stunden und die Teilnehmer konnten sich bei gegrillten Würstchen, kalten Getränken, Kaffee und Kuchen über das Gelernte mit Gleichgesinnten austauschen.
Der OGV bedankt sich bei Daniel Dejos für die gelungenen Aus- und Vorführungen, die sehr launig und kurzweilig vorgetragen wurden.
Wächtersbach. Die Arbeiterwohlfahrt Wächtersbach teilt mit, dass die nächste Annahme von Hilfsgütern für die Menschen in der Ukraine am Freitag, 7. August, in der Zeit von 12 bis 14 Uhr, erfolgt. Abgabeort ist der Vereinsraum der AWO Wächtersbach in der Châtilloner Straße 83, Wächtersbach.
Folgende Hilfsgüter werden entgegengenommen: Müsli-Riegel, Konserven, Nudeln, Reis, Babynahrung, Hartwürste, Wurst in Dosen, Tierfutter, Zahnpasta, Zahnbürsten, Feuchttücher, Shampoo, Duschgel, Seife, Deodorants, Tempo-Taschentücher, Pampers für Kinder und Erwachsene, Ibuprofen, Paracetamol, Heftpflaster, Bettwäsche, T-Shirts, Socken, Arbeitshandschuhe, ISO-Matten, Windeln, Kochgeschirr, Campingkocher und Spielsachen aus Plastik.
Für Rückfragen steht der Erste Vorsitzende der AWO Wächtersbach, Norbert Döppenschmitt, unter der Tel.: 0172-3071455, gerne zur Verfügung.
Wächtersbach. Der Förderverein „Freundeskreis Kinderbrücken-Kinder“ e.V. lädt alle Mitglieder, Freunde und Förderer des Vereins für Donnerstag, 10. September, 19 Uhr, zur ordentlichen Mitgliederversammlung in die Markthalle der Kinderbrücke ein. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung der Mitglieder, Rechenschaftsbericht des Vorstandes, Bericht der Kassenprüfenden, Entlastung des Vorstandes sowie Wahlen und Verschiedenes. Auf zahlreiches Erscheinen freut sich der Vorstand.
Wächtersbach. Der Obst- und Gartenbauverein von Wächtersbach (OGV) war am 6. Juni bei gutem Wetter zu einer Lehrfahrt in die Wetterau gestartet. Mit 50 Teilnehmer ging die Fahrt zuerst nach Münzenberg zur Stauferburg. Diese wurde Mitte des 12. Jahrhunderts von Kuno von Hagen-Arnsburg auf einemBasaltkegel errichtet. Als Vertreter von Kaiser Barbarrosa sicherte Kuno von Münzenberg, wie er sich nun nannte, das Reich des Adelsgeschlechts der Staufer ab. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg zerstört und ist nun ein beliebtes Ausflugsziel der Romanik. Die Münzenburg zählt heute zu den bedeutendsten Burganlagen in Deutschland.
Von der Burgruine war es nicht weit bis zu den Wetterauer Früchtchen, einer großen Landwirtschaft. Hier konnte der Hof unter fachkundiger Leitung besichtigt werden. Der Hof von etwa 330 Hektar wird von 50 bis 300 Mitarbeitern bewirtschaftet und als Familienbetrieb von der Familie Reuhl in der dritten Generation geführt. Der Hof wird sehr nachhaltig geführt. Dabei werden Schädlinge möglichst natürlich bekämpft. Das Regenwasser vom Hof wird aufgefangen, aufbereitet und mit einer computergesteuerten Anlage zur Bewässerung eingesetzt. Fotovoltaik deckt einen großen Teil der Energieversorgung. Angebaut werden Äpfel, Erdbeeren, Brom- und Himbeeren, Kirschen, Trauben und Spargel. Ein Großteil der Ernte wird über Verkaufsstände, den Hofladen und das Hofcafe vermarktet. Was nicht abgesetzt werden kann, wird auf dem Hof zu Marmelade, Saft oder Eis weiterverarbeitet.
Hier wurde dann auch das Mittagessen eingenommen. Angeboten wurde ein Büfett mit frischen Zutaten vom Hof bzw. benachbarten Landwirten, es war sehr lecker. Nach einem Bummel im Hofladen ging es mit dem Bus weiter zum nächsten Ziel – der Keltenwelt am Glauberg.
Auf dem Glauberg angekommen waren alle von der tollen Aussicht überwältigt. Schon die Kelten wussten wo man gut leben kann!
In zwei Gruppen aufgeteilt nahmen sie an einer Führung durch das Keltenmuseum teil. Hier konnten Grabbeigaben und der Sandsteintorso vom Keltenfürsten besichtigt werden. Leider hatten die Kelten keine eigene Schrift und vieles ist daher nicht überliefert und kann nicht geklärt werden, aber über die Ausgrabungen und Funde weiß man, dass es Handelsbeziehungen bis nach Italien zu den Etruskern gegeben haben muss. Am Glauberg siedelten die Kelten von 500 vor Christus bis 1000 nach Christus. Die Siedlung am Glauberg konnte leider nicht besichtigt werden, dazu hat es zeitlich nicht gereicht.
Als Abschluss der Lehrfahrt gab es noch leckeren Kaffee und Kuchen bevor es wieder nach Hause ging. Der Bus brachte die Gruppe wohlbehalten und super pünktlich nach Hause. Die Teilnehmer bedankten sich beim Vorsitzenden Heinz Schauberger für die gute Organisation der Lehrfahrt.
AWO Wächtersbach lässt Kinderaugen leuchten
Wächtersbach. Die in den Frauenhäusern untergebrachten Frauen und Kinder müssen außer dem seelischen Leid, dass sie zu ertragen haben, zusätzlich noch auf viele Dinge, die dem normalen Bürger zur Verfügung stehen, verzichten. Dazu gehören zum Beispiel auch der Verzicht auf den Besuch von Freizeitparks und weiteren Einrichtungen, die den Kindern infolge fehlender finanzieller Mittel versagt bleiben.
Um den im Frauenhaus Wächtersbach untergebrachten Kindern wieder einen Lichtblick in ihr düsteres Leben zu geben und ihnen zugleich ein wenig Lebensfreude zurückzubringen, spendete die AWO Wächtersbach einen Betrag in Höhe von 500,- Euro, der den Kindern die Fahrt in einen Freizeitpark ermöglichen und sie zudem mit weiteren Dingen, die den Alltag verschönern, erfreuen sollte.
„Ich bin froh und glücklich zugleich, dass der Vorstand dem Vorschlag, diesen nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehenden Kindern eine Freude, an die sie noch lange denken werden, einstimmig gefolgt ist“, äußert sich der Erste Vorsitzende der AWO Wächtersbach, Norbert Döppenschmitt, sehr zufrieden. „Mit dieser humanitären Leistung hat die AWO Wächtersbach erneut unter Beweis gestellt, dass ihr das Wohl bedürftiger Menschen, und in diesem Fall insbesondere das Wohl bedürftiger Kinder, sehr am Herzen liegt“, bilanziert Döppenschmitt abschließend.
Das Nigel Connell-Trio begeisterte gemeinsam mit Gastmusiker Dirk Schlag
Bad Orb (...). Es hat seinen ganz besonderen Charme, wenn Nigel Connell von Bad Orb spricht. „Bäd Orb“, so nennt er den Ort, ausgesprochen in irischem Akzent und gar nicht so gemeint, wie das englische Wort „bad“ - also schlecht, schlimm, böse – vermuten lassen könnte. Denn Connell, in Irland ein berühmter Star, ist ein bekennender Fan der Kurstadt. Was dafür sorgt, dass er bei seinem jüngsten Aufenthalt mit seinem „Nigel Connell Trio“ und Gastmusiker Dirk Schlag nicht nur in der Konzertmuschel im Kurpark an der Konzerthalle ein umjubeltes Konzert gibt, sondern zuvor dank einer Anreise am Vortag auch noch eine Runde Golf im Alea Golf Resort spielt und sich zudem ein Stück Kuchen aus dem Cafe Waldfriede gönnt.
Die damit einhergehende Power kann er gut brauchen: Aus dem ursprünglich zweistündigen Konzert am Freitagabend werden schweißtreibende knapp drei Stunden, denn das Publikum will Connell und seine Musikerkollegen einfach nicht von der Bühne lassen, bricht immer wieder in „Zugabe-Rufe“ aus. „Die Musiker lieben die Gastfreundschaft und unsere Gäste ebenso wie die Umgebung“, wie Danyel Monego als Gastgeber der wunderBAR Eventgastronomie zu berichten weiß. Eine Liebe, die erwidert wird: Die markante Stimme, die emotionale Ausdruckskraft und die herzliche Bühnenpräsenz begeistern die Besucher, unter denen neben vielen Musikbegeisterten auch Musiker und Chormitglieder aus der Region zu finden sind. Connell war bei „The voice of Ireland“ 2016 Finalist, hatte die Hauptrolle bei „Irish the Musical“ inne. Schon seine Eltern spielten in einer Band, sodass es seinerzeit niemanden wunderte, dass auch ihr Kind den Weg auf die Bühne fand, eigene Kompositionen produzierte und der Covermusik seinen eigenen Stempel aufdrückte.
Etliche Gäste hören an diesem lauschigen Abend den Musiker nicht zum ersten Mal: Er singt als Gastsänger in verschiedenen internationalen Bandprojekten, etwa als Sänger der Eagles Tribute-Band „Take it to the limit“ oder als Bono im U2 Tribe „Beyond the music“. Zudem hat er ein umfangreiches Portfolio eigener Stücke im Gepäck, zu dem Songs wie „Forgiveness“, „Something happen in the world“ und „Today everybody’s born to run“ gehören. Spannend zu wissen: All diese eigenen Lieder wurde auch schon in 1.200 Metern Höhe gespielt. In einem Heißluftballon, 2025, wobei dieses Konzert mit einem Weltrekordtitel geadelt wurde.
Gemischt werden die eigenen Stücke des Ausnahmemusikers mit legendären Rock- und Pop-Rock-Songs aus den 70ern und 80ern: „Where the streets have no name“, „Piano Man“, „I still haven´t found what I´m looking for“, „Hotel California“ und „In the air tonight“ sorgen nicht nur für kraftvolles Mitsingen, sondern auch dafür, dass getanzt wird von Gästen, die es einfach nicht mehr auf den Bänken hält: Vor den Musikern Mario Meinel (Gitarre und Gesang) und Adrian Seybusch (Piano und Gesang), die mit Connell das Trio bilden – und vor Dirk Schlag, in Deutschland bekannt als Gitarrist der Shantyrocker Santiano und Truck Stop, der sich diesem gemeinsamen Auftritt begeistert hingibt.
Für diese Feierwütigen hat sich der Veranstalter etwas Neues ausgedacht: Dank einer neuen Platzanordnung ist sichergestellt, dass ab abends um acht alle Plätze beschattet sind. Angenehme Temperaturen von rund 26 Grad also bis abends gegen 23 Uhr sind sichergestellt. Connell nutzt die warme Atmosphäre des Abends für ein Konzert besonderer Art: Er kombiniert den Gesang mit sehr persönlichen Anekdoten, etwa zu seinen ersten Begegnungen in Deutschland. Sein erster Auftritt war 2003 mit einer Rockband in Erfurt. Und Connell fand in Deutschland seine große Liebe. Ihr ist es zu verdanken, dass der irische Superstar weite Teile seines Lebens nun im thüringischen Niederdorla verbringt, während er beruflich überall auf der Welt Engagements wahrnimmt.
Es ist zu großen Teilen die Musik, die der Band und den Gästen gleichermaßen Freude bereitet, die den Abend zu einem Erfolg werden lässt. Es ist aber offenkundig auch das Konzept von Monego, statt trockener Brezeln den Abend auch kulinarisch zu etwas Besonderem zu machen: Das gastronomische Angebot lockt schon vor Konzertbeginn die Gäste an die „Salinenbüchse“, an der verschiedene Pinsen und Streetfood-Style-Pommes locken. Besonders begehrt: Hessisch Pinsa und Hessisch Fries. Cocktails, genossen zunächst unter hellblauem Himmel und später mit der lilafarbigen Lichterketten-Illumination am Rand des Kurparks von entspannten Gästen, tanzend, mitsingend, den Musikern zujubelnd, die sich nach einem erfolgreichen Set auch mal in den Arm nehmen und kraftvoll und sanft zugleich den Abend zu etwas ganz Besonderem machen.
Aufenau. Mit hochsommerlichen Temperaturen, spannenden Rennen und einer gelungenen Nachwuchspremiere wurde der zweite Lauf des DMV Mofa Cup auf dem Gelände des MSC Aufenau zu einem vollen Erfolg. Gemeinsam mit der DMV Landesgruppe Hessen organisierte der Verein eine Motorsportveranstaltung, die sowohl sportlich als auch organisatorisch höchste Anforderungen stellte.
Bereits im Vorfeld hatten sich 20 Teams aus Hessen, Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz angemeldet. Nach einer kurzfristigen Absage gingen schließlich 19 Mannschaften in fünf verschiedenen Klassen an den Start. Vertreten waren drei PitBike-Teams, zwei Roller-Teams, sechs Open50-Teams, vier Fahrzeuge der Tuning-Klasse sowie sechs Prototypen.
Schon am frühen Morgen zeichnete sich ab, dass der Renntag eine besondere Herausforderung werden würde. Temperaturen von deutlich über 30 Grad forderten Fahrer, Helfer und Veranstalter gleichermaßen. Trotz der extremen Bedingungen verlief die Veranstaltung – abgesehen von einem durch ein Missverständnis leicht verzögerten ersten Start – reibungslos.
Auf dem Programm standen Rennen über 60, 20 und 40 Minuten sowie der traditionelle Marathonlauf. Aufgrund der enormen Hitze wurde dieser nach gemeinsamer Abstimmung mit den Fahrern vorsorglich von zwei auf eine Stunde verkürzt. Damit blieb die für die Cup-Wertung erforderliche Mindestfahrzeit von insgesamt drei Stunden vollständig erhalten.
„Die Gesundheit unserer Fahrer, Helfer und Offiziellen hat oberste Priorität. Gemeinsam mit den Teams haben wir eine vernünftige Entscheidung getroffen. So konnten wir den sportlichen Charakter des Wettbewerbs erhalten und gleichzeitig den außergewöhnlichen Wetterbedingungen Rechnung tragen.“ Mike Hilß, Rennleiter und Referent der DMV Landesgruppe Hessen.
Dass im Mofasport nicht ausschließlich Motorleistung über den Erfolg entscheidet, zeigte die Gesamtwertung eindrucksvoll. Entgegen der vielfach vertretenen Meinung, nur Prototypen oder Open50-Fahrzeuge könnten den Gesamtsieg erringen, setzte sich am Ende das Team cm³ Zwerge aus Blieskastel in der Tuning-Klasse durch. Damit gewann ausgerechnet ein Mofa, das dem ursprünglichen Serienfahrzeug noch am nächsten kommt, die Gesamtwertung des Tages.
Auf Rang zwei folgte mit der Blue Smoke Gang aus Geiselbach der Sieger der Prototypen-Klasse. Den dritten Gesamtrang sicherte sich zur Überraschung vieler Zuschauer das HI-per 2 Racing Team aus Büdingen und bewies damit eindrucksvoll, dass auch Roller im DMV Mofa Cup ganz vorne mitfahren können.
„Dieses Ergebnis zeigt einmal mehr, was den DMV Mofa Cup auszeichnet. Nicht die höchste Motorleistung entscheidet über den Erfolg, sondern ein zuverlässiges Fahrzeug, eine clevere Strategie und vor allem eine starke Teamleistung. Genau das macht unseren Sport so spannend.“ Jürgen Schmitt, Serienausschreiber des DMV Mofa Cup.
Ein besonderes Augenmerk lag auf der erstmals ausgetragenen Rookie-Wertung. Mit den beiden Klassen Mini50 sowie 50/65 ccm möchte die DMV Landesgruppe Hessen jungen Motorsportlern einen einfachen Einstieg in den Motorsport ermöglichen.
Dabei geht es bewusst nicht ausschließlich um schnelle Rundenzeiten. Vielmehr erleben die Nachwuchsfahrer erstmals den kompletten Ablauf einer Motorsportveranstaltung – von der Anmeldung über die technische Abnahme bis hin zum eigentlichen Rennen und der Siegerehrung.
Insgesamt gingen elf Nachwuchsfahrer an den Start, vom MSC Aufenau waren es Noah Kraft, Mio Horst und Aaron Reif. Auch das Rennformat wurde bewusst an den Nachwuchs angepasst. Die Klasse 50/65 ccm startete zunächst mit einer Fahrzeit von 15 Minuten. Exakt fünf Minuten später folgte die Mini50-Klasse, sodass beide Starterfelder gemeinsam die Zielflagge erreichten. Dieses Konzept sorgt nicht nur für Spannung auf der Strecke, sondern ermöglicht den jüngsten Fahrern erste Rennerfahrungen unter realistischen Wettbewerbsbedingungen.
Mit packendem Motorsport, fairen Wettkämpfen und einer überzeugenden Nachwuchsförderung haben der MSC Aufenau und die DMV Landesgruppe Hessen eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass der DMV Mofa Cup weit mehr ist als ein Rennen auf kleinen Fahrzeugen. Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, dass Teamgeist, Leidenschaft, Fairness und Zusammenhalt die tragenden Säulen des Mofasports sind. Die erfolgreiche Premiere der Rookie-Klassen macht bereits heute Lust auf die Saison 2027 und unterstreicht das gemeinsame Ziel, Kinder und Jugendliche frühzeitig an den Motorsport heranzuführen.
Der nächste Lauf des DMV Mofa Cup findet am 5. September 2026 beim MSC Klein-Krotzenburg statt. Dort werden nicht nur die nächsten Meisterschaftspunkte vergeben, sondern auch die Rookie-Klassen erneut an den Start gehen. Nach der gelungenen Premiere in Aufenau dürfen sich Teilnehmer und Zuschauer bereits jetzt auf einen weiteren spannenden Renntag freuen.
Brachttal. Am vergangenen Sonntag konnten die glücklichen Gewinner der Museums-Rallye des Museums- und Geschichtsvereins Brachttal e.V. ihre Preise entgegennehmen. Anlässlich des traditionellen Floh- und Sammlermarktes hatte der Verein - speziell für Kinder - ein besonderes Event geplant und durchgeführt. Eine Museums-Rallye sollte die jüngeren Besucher herausfordern und unterhalten. Die Aufgabe war das Aufsuchen von sechs verschiedenen Tierfiguren, die in den Museumsräumen der Alten Schule in Spielberg versteckt waren. Zahlreiche Kinder hatten an dieser Aktion teilgenommen.
Unter den Teilnehmern wurden drei Sieger ausgelost, die jetzt ihre Preise in Empfang nehmen konnten. Die Glücklichen waren Maila Wies, Luis Hellmuth und Peter Weidenbacher.
Aber auch alle anderen teilnehmenden Kinder erhalten Preise für ihre Teilnahme. Am 2. August (nächste Öffnung des Brachttal-Museums) oder an einem anderen Öffnungstag des Museums können diese dort abgeholt werden.
Das Museumsteam bedankt sich nochmals ganz herzlich für die rege Teilnahme an der Museums-Rallye und wünscht allen erholsame und kurzweilige Ferien.
Hinweis: Für den Herbst dieses Jahres ist bereits ein weiteres Event für Kinder geplant. Näheres wird der Verein rechtzeitig bekannt geben.
Die Gewinner Maila Wies, Luis Hellmuth, Peter Weidenbacher (vordere Reihe). Hintere Reihe: Jasmin Neidhardt (Betreuerin des Wettbewerbs) und Susanne Kempel (Organisatorin), Frau Weidenbacher und Erich Neidhardt, Vorsitzender des Vereins (v.l.n.r.).
Wächtersbach. Zum Ende des vergangenen Schuljahres haben zehn Schüler der Friedrich-August-Genth-Schule in Begleitung ihrer Lehrerin Katja Asimyadis im Rahmen ihrer Projektwoche an zwei Tagen die Funkamateure des Wächtersbacher Ortsverbandes im Deutschen-Amateur-Radio-Club (DARC) in deren Clubheim in der „Alten Schule“ besucht.
Dabei hatten die 13 bis 15 Jahre alten Schüler die Gelegenheit, sich im Umgang mit dem Lötkolben zu üben und dabei verschiedene Objekte herzustellen, vom „Löt-igel“ über elektronische Uhren, Zufallsgeneratoren, autonom fahrende Fahrzeugmodelle bis hin zu Bluetooth-Lautsprechern.
„Die Begeisterung war von Beginn an spürbar“ berichtet Ausbildungsreferent Peter Reitz (DL1PWR), der die Veranstaltung organisiert hatte. Die Jugendlichen hätten so konzentriert an ihren Projekten gearbeitet, dass sogar die geplanten Pausen häufig in Vergessenheit gerieten.
Als Anerkennung für ihre erfolgreiche Teilnahme und die erworbenen praktischen Fähigkeiten erhielten alle zehn Schüler am Ende der Veranstaltung das begehrte „Lötdiplom“.
Ein weiterer Höhepunkt war der praktische Betrieb an der Funkstation „DK0AJ“. Hier konnten die Schüler selbst zum Mikrofon greifen und Funkverbindungen mit Stationen unter anderem in Frankreich, Österreich, Bulgarien
und Angola herstellen. Auch moderne digitale Betriebsarten sowie die Morsetelegrafie wurden vorgestellt.
Am Ende zogen sowohl die Teilnehmer als auch die betreuenden Funkamateure ein positives Fazit. Die Jugendlichen beeindruckten durch ihre Motivation, ihr Interesse, ihre aktive Mitarbeit und ihre freundliche Art.
Wächtersbach. Die Ev. Kindertagesstätte Wächtersbach erhielt aus der Aktion Dosen-Losen von Globus Wächtersbach eine Spende in Höhe von 2.200,- Euro. Leuchtende Kinderaugen waren zu sehen, als der Spendencheck überreicht wurde. Mit dem Geld wurden bereits neue Musikinstrumente für den Kita-Alltag angeschafft.
Jede Dose ein Gewinn – und darüber hinaus galt dies ebenso für die Ev. Kindertagesstätte, denn jede verkaufte Dose kam den Kindern zugute. Gemeinsam mit Globus verkauften die Eltern und Kinder der Ev. Kindertagesstätte vom 11. bis zum 13. Juni insgesamt 1.100 Lose in Dosen: Von einem Schlüsselanhänger bis hin zu großen Hauptgewinnen war alles dabei.
Viele Besucherinnen und Besucher von Globus Wächtersbach nutzten die Gelegenheit, ihr Glück zu versuchen und gleichzeitig einen guten Zweck zu unterstützen. Die liebevoll vorbereiteten Dosen sorgten nicht nur für Spannung beim Öffnen, sondern auch für zahlreiche glückliche Gesichter auf beiden Seiten des Verkaufstisches.
„Ich habe die letzte Dose verkauft – und das bereits am Freitag noch vor meinem Fußballspiel“, berichtete das Kita-Kind Felix, der mit vollem Einsatz dabei war. Auch die Eltern zeigten großen Einsatz und sorgten dafür, dass die Aktion reibungslos und erfolgreich durchgeführt werden konnte. Durch das gemeinsame Engagement wurde nicht nur Geld gesammelt, sondern auch das Miteinander zwischen Familie, Kita und regionalem Handel gestärkt.
Globus Wächtersbach stellte für die Aktion nicht nur die Verkaufsfläche und den Inhalt der Dosen zur Verfügung, sondern unterstützte das Projekt auch organisatorisch. Geschäftsleitung und Mitarbeitende zeigten sich erfreut über die große Resonanz der Kundschaft und betonten die Bedeutung solcher Kooperationen für die Region.
„Dank der Spende gibt es in unserer Kita jetzt noch mehr Möglichkeiten, gemeinsam Musik zu machen – und das nutzen die Kinder begeistert. Wir freuen uns sehr, dass diese Aktion unseren Alltag nun so nachhaltig bereichert“, resümierte der Elternbeirat. Ob Trommeln, Klangschalen oder kleine Percussion-Instrumente – die neuen Materialien sind bereits fest in den Alltag integriert und werden mit großer Begeisterung genutzt.
Die Ev. Kindertagesstätte bedankt sich herzlich bei Globus Wächtersbach sowie bei allen Beteiligten und Unterstützern, die diese Aktion und die daraus resultierende Spende möglich gemacht haben. Am Ende bleibt vor allem das Gefühl, gemeinsam etwas Wertvolles geschaffen zu haben – für unsere Kinder und ihre Zukunft.