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Geselligkeit, gute Gespräche und leckere Grillwürste: Grillfest des VdK Wächtersbach

  • VdK Ortsverband Wächtersbach

Geselligkeit, gute Gespräche und leckere Grillwürste: Grillfest des VdK WächtersbachWächtersbach. Am 25. August fand das alljährliche Grillfest des VdK Wächtersbach auf dem Schulhof der alten Schule statt. Pünktlich um 12 Uhr begrüßte Edmund Heimrich die zahlreichen Besucherinnen und Besucher und eröffnete damit die Veranstaltung.

Auch Bürgermeister Weiher nahm sich Zeit für die Veranstaltung. Er ging von Tisch zu Tisch, begrüßte die Anwesenden persönlich und bedankte sich bei den Helferinnen und Helfern des VdK für ihren Einsatz und ihr Engagement.

Vera Maise dankte allen, die mit ihren Salatspenden zum reichhaltigen und abwechslungsreichen Salatbuffet beigetragen haben. Auch dem Bauhof dankte sie für die tatkräftige Unterstützung. Gleichzeitig wies sie auf den nächsten Kaffeenachmittag des VdK am 20.Oktober im Kulturkeller hin, an dem auch 2 Ehrungen stattfinden sollen und bat bereits jetzt um Kuchenspenden. Die ersten Grillwürste waren schon bald fertig und fanden gemeinsam mit dem umfangreichen Salatbuffet großen Zuspruch. Bei gutem Essen und verschiedenen Getränken blieb auch Zeit für Gespräche und geselliges Beisammensein.

Nach 14 Uhr kündigten erste Regentropfen einen Wetterumschwung an. Dank der fleißigen Helferinnen und Helfer konnte jedoch alles rechtzeitig ins Trockene gebracht werden.

So ging ein gelungenes Grillfest zu Ende. Neben den leckeren Speisen standen vor allem die Gemeinschaft, gute Gespräche und das gesellige Miteinander im Mittelpunkt – ganz im Sinne des VdK Wächtersbach.

Erfolgreiche Teilnahme der TVW-Turnerinnen bei den Mannschaftsmeisterschaften

  • Turnverein Wächtersbach

Kai KajupkaWächtersbach. Am 29.08.26 fanden in Lieblos die Mannschaftsmeisterschaften im LK-System statt. Vier Mannschaften sind für den TVWächtersbach angetreten.

Die Mannschaft des Rahmenwettkampfs Jahrgang offen wurde von Loana Dill, Marie Kiesgen, Katharina Sehn, Lilly Geyer und Hannah Böhm vertreten. Die meisten der Turnerinnen schnupperten zum ersten Mal in das LK 4 Wettkampfsystem. Sie sicherten sich die Silbermedaille.

In den LK4 Qualifikations-Meisterschaften Jahrgang 2014 und jünger sind zwei Mannschaften für den TVW angetreten. Insgesamt starteten hier sechs Mannschaften.

Die Mannschaft mit Salomé Seeber, Ina Dietrich, Lisa Chaichenko, Laila Schnobl und Lera Kem holten mit starken 143,80 Punkten und nur 0,15 P. Abstand zu Platz eins die Silbermedaille und qualifiziert sich somit für die Bezirksmeisterschaften, welche am 26.09. in Lieblos ausgetragen werden. Besonders am Sprung und Boden glänzten sie als stärkste Mannschaft und zeigten sauber geturnte Übungen mit hohen Ausgangswerten.

Weiter ist die Mannschaft mit Enissa Dizer, Emma Neis, Theresa Schirmer, Emma Schaffer und Johanna Schramm das erste Mal als Mannschaft in diesem Wettkampf angetreten. Sie waren unter den sechs Mannschaften die Jüngsten. Besonders am Balken überzeugten sie als stärkste Mannschaft die Kampfrichter. Sie platzierten sich auf dem vierten Platz und sind den älteren Turnerinnen schon jetzt auf den Fersen.

Die LK 3 Quali-Mannschaft Jahrgang 2010 und jünger mit Elisa Wagner, Lara Herber, Alena Schum, Marie Belle Schindler, Lina L. und Tilda Spielmann sichert sich die Bronzemedaille. Ihnen fehlten nur 0,6 P. zum zweiten Platz. Die Turnerinnen überzeugten vor allem am Boden, wo sie hohe Wertungen sammelten.

Alle Turnerinnen haben sich an neue Elemente gewagt, alte Elemente verbessert und können mehr als stolz auf ihre Leistungen sein.

Vom Sofa als "safe space" und "dem Schorsch seiner Frau"

  • Bad Orb
  • Peter Kunz

Peter Kunz kalauerte sich durch den Abend in Bad Orb mit seinem Programm "Hesskalation"

Bad Orb. „Im Guuude-Ranking 20 von 10 Bembeln. Du bist subba.“ Wenn Peter Kunz auf seinen Facebook-Account schaut, kann er sich der Begeisterung seiner Fans sicher sein. Auf jeden Fall derer, die am zurückliegenden Freitag Abend in Bad Orb den Theatersaal der Konzerthalle besuchen, in den die Veranstaltung witterungsbedingt verlegt wird. „Hesskalation“ heißt das Programm des Stand-Up-Comedians, der – wie sollte es anders sein – ein echter Hesse ist, aber mit seinem Humor weit über Hessen hinaus Menschen begeistert. Mit seinen Anekdoten zum einen, mit der Interaktivität seiner Show zum anderen. „Hessisch für Anfänger“, wie seine Social-Media-Serie heißt, hat mehr als 3 Millionen Menschen erreicht, bekannt ist Kunz aber auch, seit er das „Goldene Ticket“ im Quatsch Comedy Club gewann, wo er inzwischen regelmäßig auftritt.

„Ihr könnt Fotos machen, aber bitte hochkant, da komm ich besser bei weg“, lässt Kunz gleich eingangs die Gäste wissen. Wobei das Motiv in dieser Form auch mehr Sinn macht: Dann passt das T-Shirt mit dem Aufdruck „Gude“ schön mit ins Bild, das der Comedian trägt, der dem abendlichen Programm auch einen Hessisch-für-Anfänger-Kurs beigefügt hat. „Guuude“ (wichtig: mit drei u) gehört natürlich dazu, aber auch die Redewendung: „Man müsste mal...“ Da wisse der Ehemann, dass er gemeint sei. Ein „Kneipchen“ sei keine kleine Kneipe sondern ein Messerchen, der richtige Artikel für Kolder sei „die“, und es handele sich um eine Wolldecke. „Die“ heiße es auch vor „Bach“, aus „dieser“ wird im Hessischen „dere“. „Georgs Ehefrau“ existiert so im Hessischen nicht. „Dem Schorsch seine Frau“, soviel Zeit muss schon sein. Und „wenn der Attila in Hessen gewesen wäre und vom Pferd gestiegen wäre, hätte er gesagt: Ich bin hunne.“

Die Gäste amüsieren sich trefflich über die Kalauer des Spaßvogels, der beklagt, wie schlimm es sich anhört, wenn ein Hesse Englisch spricht. „E bissi bissi“ sei der Wortlaut für „ein bisschen beschäftigt“, „e bissi sbeißi“ für „ein wenig würzig“ klinge auch nicht besser. Spannend dagegen seien hessische Begriffe wie „Dollbohrer“, das tatsächlich aus dem Dachdeckergewerbe kommt, und „Bappsack“, was ursprünglich auf einen unreinlichen oder klebrigen Menschen gemünzt sei. Auch sehr speziell: „Mir sin müd, mir mache ins Bett...“

Sich an eine Besucherin in Bad Homburg erinnernd, die bei einer vorangegangenen Veranstaltung darum gebeten habe, dass das Programmende bitte passend so sei, dass sie bis 23 Uhr und damit Türschließung in ihrer Kurklinik ankomme, verspricht Kunz, auf die Kurgäste auch an diesem Abend Rücksicht zu nehmen. Ins Bett kommen die Gäste der abendlichen Veranstaltung in Bad Orb dennoch erst deutlich nach 22 Uhr und nach mehreren Zugaben, wobei Kunz beim Filmen für seine Social-Media-Postings warnt: Man möge sich doch an die KissCam beim Coldplay-Konzert erinnern. „Wenn sich also noch schnell jemand umsetzen möchte....“ Für den Kurzfilm erwarte er, sobald er mit dem Handy in den Innenraum geschwenkt habe, „30 Prozent mehr Freude, als es euch gefallen hat“. Wer es körperlich noch schaffe, dürfe gerne hochspringen. Wovon die Besucher dann doch Abstand nehmen, die auch die von Kunz bepriesene Anzahl von „1.600 Leuten“ knapp verfehlen.

Aus dem Frankfurter Raum sind sie gekommen, aus Offenbach, aus dem Kahlgrund („Jetzt kommen wieder so Ortsnamen, die nur der Ort versteht und die Leut fünf Kilometer drumherum.“) und sogar aus Erlangen. Für die Offenbacher hat Kunz ein ganz spezielles Repertoire an Scherzen im Gepäck: Das Kennzeichen OF stehe für...

wenn Sie die Antwort wissen möchten, lesen Sie weiter unter www.vgv-waechtersbach.de.

Das Kennzeichen OF stehe für „Only Fans“, es gäbe Menschen, für die habe man für eine einstellige PIN elf Freiversuche eingeplant. Er habe Chat GPT nach Positivem über Offenbach gefragt: „Da ist das Ding abgestürzt.“

Die Hesskalation liege, so diagnostiziert der Comedian, „überall auf der Straße“. Etwa, wenn er für eine Behörde ein Formblatt ausfüllen müsse: „Ich bin 55, bis ich im Formular bis zu meinem Geburtsjahr gescrollt bin, hätte ich von der Zeit her auch ins Bürgerbüro gehen können“. Quietschendes Gelächter im Zuschauerraum. Da hat er erneut einen Nerv getroffen. Auch mit der Feststellung „Mein Sofa ist mein safe space“, sein sicherer Ort also. Und da sein Trainingsanzug dieselbe Farbe wie das Sofa habe, könne er Glück haben, dass ihn seine Frau da für geraume Zeit übersehe. Auf erkennbare Zustimmung stößt er auch mit der Beschreibung: „Ab 40 hockst Du beim Arzt zur Vorsorgeuntersuchung. Ab 50 hockst Du beim Arzt rum und lässt Erkrankungen untersuchen, die sie vorher nicht gefunden haben.“ Sei es die Werbung, die in den „80er und 90er Jahren komplett sinnlose Texte auf schöne Lieder“ formuliert habe, die Tyrannei des Fitness-Trackers, das wahllos Telefonnummern wählende Telefon im BMW, das sich nach einem Technik-Update selbständig macht oder der Familienhund, den der Familienvater nicht will, um dann „bei Nieselregen nachts um 22.30 Uhr mit ihm unterwegs“ zu sein – kein Thema bleibt unbetrachtet und unbelacht an diesem Abend. Der „Hundetalk“: „Ist Ihrer ein Rüde?“ „Nein, der ist eigentlich ganz nett.“ Dass „Robert Schneider“ als Name für einen Rasenroboter uncool ist, ein selbstfahrender Staubsauger aber Helene Fischer heißt und der Rasenmäher des Nachbarn „der Sonne entgegen“ durchs Gartentor abgehauen ist: Tücken der Technik. Wissenswert dagegen, dass „Kohlrabi 40 Prozent Übereinstimmung mit dem menschlichen Erbgut hat“.

Nach unzähligen Lachern, Zugaben, Gewitzel und Gesprächen mit den Gästen ist kurz nach zehn Schluss. Wer allerdings noch mit dem Entertainer plaudern will, kann das am Merchandise-Stand. Da gibt es T-Shirts mit dem Aufdruck „Geh fott“ oder „Gude ihr Labbe“, Letzteres der Buchtitel von Kunz´ neuem Buch. „Taunustörtchen“ prangt auf Shirts in Rosa, Lila und Hellgrün, „Hesskalation“ gibt es Schwarz auf Weiß. Und wer will, bekommt auch ein Selfie und ein Autogramm. Das Selfie natürlich hochformatig – wegen der Optik.

WCV stellt Weichen für die Zukunft – gemeinsam in die nächsten 66 Jahre

  • 1. Wächtersbacher Carnevalsverein

WCV stellt Weichen für die Zukunft – gemeinsam in die nächsten 66 JahreWächtersbach. Mit einem gemeinsamen Workshop des Gesamtvorstands hat der 1. Wächtersbacher Carneval-Verein 1961 e.V. (WCV) die Weichen für seine zukünftige Vereinsarbeit gestellt. Gerade im Vorfeld der kommenden Jubiläumskampagne zum 6 × 11-jährigen Bestehen nahm sich der Gesamtvorstand bewusst die Zeit, um auf die kommenden Jahre zu blicken.

Der WCV zählt seit vielen Jahren zu den festen Größen in der Wächtersbacher Vereinswelt und engagiert sich mit großem Einsatz für das fastnachtliche Brauchtum. „Ich denke, dass es dem Verein immer wieder gelungen ist, Tradition und Veränderung miteinander zu verbinden. Formate wie die Karibische Nacht, die Punksitzungen, die WarmUpParty oder der Wächtersbacher Fastnachtsumzug haben Wächtersbach und den WCV weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt gemacht“, so WCV-Sitzungspräsident Nicky Kailing.

Dabei wurden die Fastnachtsprogramme und Veranstaltungsformate immer wieder an den Zeitgeist angepasst. „Dazu gehörte oftmals auch einiges an Mut, alte Wege zu verlassen und etwas Neues auszuprobieren“, so Kailing weiter, der sich noch gut an das „Hallo“ erinnerte, als öffentlich wurde, dass der WCV eine eigene ROSA-Sitzung mit queerem Publikum und Akteuren veranstaltete. Genau dieser Mut sei in der Vergangenheit immer wieder belohnt worden. „Es klingt abgedroschen: Aber wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit.“

Die generationsübergreifende Mitgliederstruktur ist daher eine besondere Stärke des WCV. Vom Kleinkind bis ins hohe Alter engagieren sich Mitglieder aktiv in den verschiedensten Bereichen des Vereins – sei es in den Tanzgruppen, bei den Vor- und Nachbereitungen der Fastnachtsveranstaltungen, beim Thekendienst, bei Vereinsausflügen und Kinderveranstaltungen, beim Freitagsstammtisch, bei der Vermietung des WCV-Casinos und bei dem, was der Verein sonst noch alles über das Jahr auf die Beine stellt.

Der Vorstand freut sich daher besonders, dass der WCV über alle Altersklassen hinweg in den vergangenen Jahren kontinuierlich gewachsen ist. „Jedes Jahr brechen wir aktuell einen neuen Mitgliederrekord und haben seit 2021 einen Mitgliederzuwachs von insgesamt 125 Mitgliedern, was einem Zuwachs von rund 30 Prozent entspricht“, freut sich Thomas Janik, WCV-Schriftführer, der auch für die Mitgliederverwaltung zuständig ist.

Im Workshop hatten Vorstand und Abteilungsleitungen sämtliche Aufgaben und Tätigkeiten des Vereins zusammengetragen. Über 150 einzelne Verantwortlichkeiten und Aufgaben kamen dabei zusammen – von der Organisation der Veranstaltungen über Finanzen, Öffentlichkeitsarbeit und Technik bis hin zu WCV-Casino, Fundus, Dekoration, Campagne-Heft, Nachwuchsarbeit und den internen Verwaltungsaufgaben.

Die Tätigkeiten wurden gebündelt, neu betrachtet und Verantwortungsbereiche hinterfragt. Ziel ist es jetzt, Aufgaben künftig noch klarer zuzuordnen, Wissen auf mehrere Schultern zu verteilen und Strukturen zu schaffen, die auch langfristig funktionieren. Damit soll sichergestellt werden, dass der WCV nicht nur seine Jubiläumskampagne erfolgreich gestaltet, sondern auch in den kommenden Jahrzehnten stark und lebendig bleibt.

Bei allen Überlegungen zur eigenen Zukunft wurde jedoch auch deutlich, dass für diesen Erfolg das große Engagement der Mitglieder nicht allein verantwortlich ist. Der WCV kann sich über alle Vereinsjahre hinweg stets auf die Stadt Wächtersbach und die politischen Entscheidungsträger auf allen Ebenen als närrische Partner verlassen. Besonders schätzt der Verein, dass diese Unterstützung über unterschiedliche Amtszeiten, politische Mehrheiten und Parteigrenzen hinweg Bestand hat.

„Besonders sichtbar wurde diese Unterstützung immer wieder dann, wenn kurzfristig pragmatische Lösungen gefragt waren. Als beispielsweise neue Sicherheitsauflagen zusätzliche Absicherungen für den Fastnachtsumzug erforderlich machten, setzten sich Ordnungsamt und Bürgermeister gemeinsam mit örtlichen Unternehmen dafür ein, dass entsprechende Straßensperren mit Fahrzeugen realisiert werden konnten. Auch als die Deckenabhängungen in der Heinrich-Heldmann-Halle kurz vor der Campagne zum Problem wurden, handelte die Stadt kurzfristig und ließ die Abhängung fachmännisch entfernen, sodass die Session reibungslos durchgeführt werden konnte“, erinnert sich Jürgen Schneider, WCV-Urgestein und Ehrenvorsitzender.

Für den WCV-Vorstand ist dabei klar: Eine solche Partnerschaft ist keine Einbahnstraße, sondern lebt vom Geben und Nehmen. Als beispielsweise die Messe Wächtersbach, Tochtergesellschaft der Stadt, im Vorfeld der vergangenen Messe anfragte, ob der WCV kurzfristig den Getränkestand in Halle 5 übernehmen könne, war es für den Verein selbstverständlich, zu unterstützen. Innerhalb kürzester Zeit gelang es, 109 freiwillige Helferinnen und Helfer zu mobilisieren, die über die neun Messetage hinweg ihren Dienst leisteten und damit einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Veranstaltung erbrachten.

Auch für den Verein selbst hatte dieser Einsatz einen nachhaltigen Effekt: Die daraus erzielten Einnahmen fließen wieder unmittelbar in die Vereinsarbeit, insbesondere in die Kinder- und Jugendarbeit des WCV.

„Für den Vorstand ist genau das ein Beispiel dafür, wie Zusammenarbeit funktionieren kann: Die Stadt unterstützt ihre Vereine, wo sie Unterstützung benötigen – und für uns ist es selbstverständlich, dass wir unterstützen, wenn die Stadt uns braucht. Eine solche Zusammenarbeit ist für einen Verein von unschätzbarem Wert“, betont die 1. Vorsitzende Sandra Schneider-Krienke.

Mit dem Workshop beginnt für den WCV nun die nächste Phase der organisatorischen Weiterentwicklung. Gleichzeitig laufen die Vorbereitungen auf die Jubiläumskampagne bereits auf Hochtouren.

„Wir freuen uns auf 6 × 11 Jahre WCV, auf eine besondere Jubiläumskampagne und vor allem darauf, gemeinsam mit unseren Aktiven, unseren Gästen und allen Gönnern das nächste Kapitel unserer Vereinsgeschichte zu schreiben“, so Sandra Schneider-Krienke. „Unser Anspruch ist klar: Der WCV soll auch in den nächsten 66 Jahren ein Verein bleiben, der Tradition lebt, Neues wagt und Menschen aller Generationen zusammenbringt.“

Kfz.-Sachverständigenbüro Bernd Paczarkowski sammelt Spenden für Obdachlose

  • Kfz.-Sachverständigenbüro Bernd Paczarkowski
  • Bahnhofsmission Fulda

v.l.n.r Annika Ettrich, Bernd und Andrea Paczarkowski sowie eine Mitarbeiterin der BahnhofsmissionAnlässlich des 30jährigen Betriebsjubiläums des Kfz.-Sachverständigenbüros Bernd Paczarkowski in Wächtersbach bat der Jubilar anstelle von Geschenken um Geldspenden.

An einem tollen Abend mit vielen Gästen und einer 9köpfigen Live-Band, dem Deutschen Meister der Barbecue-Company, Harald Hölzer, der für das leibliche Wohl sorgte, kamen 1.100 € zusammen.

Bei einem Besuch der Bahnhofsmission Fulda wurde die Spende an die Leiterin der Mission, Frau Annika Ettrich, übergeben.

In diesem Gespräch wurde über die Nöte und Bedürfnisse der Obdachlosen gesprochen.

Das Geld soll für Schlafsäcke, Hygieneartikel und Essen verwendet werden.

Frau Ettrich bedankte sich im Namen der Bahnhofsmission herzlichst.

Da öffentliche Gelder in der heutigen Zeit immer knapper werden, kommen solche Spenden wie gerufen.

Ein besonderer Tag für die Gänseblümchen-Familien

  • Förderverein Kindergarten Gänseblümchen Leisenwald

Leisenwald. Am vergangenen Samstag stand für die Familien des Kindergartens Gänseblümchen Leisenwald ein gemeinsamer Ausflug auf dem Programm: Gemeinsam ging es in den Erlebnispark Steinau. Auch wenn der Morgen die Gruppe zunächst mit Regen begrüßte, tat das der guten Stimmung keinen Abbruch. Im Laufe des Tages zeigte sich dann immer mehr die Sonne und die Familien konnten den Freizeitpark mit seinen vielen Attraktionen gemeinsam genießen. Es wurde gespielt, gelacht, entdeckt und viel Zeit miteinander verbracht.

Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Der Förderverein des Kindergartens Gänseblümchen übernahm den Eintritt für alle Kinder sowie Würstchen und Getränke für alle Teilnehmer. Die teilnehmenden Familien steuerten mit viel Engagement leckere Salate und weitere Beilagen bei. So entstand ein tolles gemeinsames Essen, zu dem jeder etwas beitragen konnte.

„Vielen herzlichen Dank an alle, die diesen Tag mitgestaltet und zu etwas Besonderem gemacht haben! Es ist schön zu sehen, was entstehen kann, wenn Kindergarten, Förderverein, Eltern und Kinder gemeinsam an einem Strang ziehen.

Wir freuen uns schon auf die nächsten gemeinsamen Aktionen und sind dankbar für diese schöne Gemeinschaft!“

Keine Annahme von Sommerbekleidung

  • Evangelische Kirche Wächtersbach
  • Sozialladen Wächtersbach

Wächtersbach. Die Kleiderkammer/Soziallädchen in der Wächtersbacher Bahnhofstraße teilt mit, das ab sofort keine Sommerbekleidung oder Schuhe mehr angenommen werden können. Die Lagerkapazitäten sind erschöpft und es ist nicht möglich Bekleidung bis zum nächsten Jahr einzulagern.

Es werden Winterkleidung und Schuhe angenommen. Auch die Abgabe von Haushaltgegenständen wie Bettwäsche, Handtücher, Geschirr, Töpfen etc. ist weiterhin möglich. Die Abgabe ist montags zwischen 17.15 und 18 Uhr. Für Rückfragen steht das Gemeindebüro der evangelischen Kirchengemeinde unter Tel.: 06053-707780 oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. gerne zur Verfügung.

Stephan Bauer traf den Nerv seiner Fans mit seinem Programm über die Herausforderungen der Ehe

  • Bad Orb

Stephan Bauer traf den Nerv seiner Fans mit  seinem Programm über die Herausforderungen der Ehe„Wie oft darf ich in Notwehr nachladen?“

Bad Orb. Der Bühnenaufbau für Stephan Bauer ist schnell gemacht: Einen Stuhl braucht er, das Mikrofon nimmt er in die Hand. Dass im Hintergrund blaue und rote Lichter den Bühnenhimmel des Musikpavillons im Kurpark beleuchten, von Techniker Markus Leis sorgfältig ausgerichtet: Schön anzuschauen, wenn auch nicht zwingend erforderlich. Erforderlich ist bei dem Comedian nur eins: Seine Stimme, vielen bekannt aus dem HR1-Podcast „Bauer versteht Frau“. Dort heißt es über ihn: „Stephan Bauer ist Fachmann und Fachfrau in einer Person.“ Dass da etwas dran ist, können die Gäste der Abendveranstaltung am zurückliegenden Freitag, zu der die Bad Orb Kur GmbH eingeladen hat, bestätigen: Fast zweieinhalb Stunden erfahren sie im Open-Air-Programm „Am Ende der Nerven... und noch so viel Ehe übrig“, das mit dem Konzept „Lachen statt Trennung“ wirbt, allerlei Wissenswertes über die Herausforderungen der Ehe – und einige Dinge, die sie nie wissen wollten.

„Wer ist verheiratet?“ „Wer ist glücklich verheiratet?“ „Wer meldet sich nur, weil der Partner daneben sitzt?“ Stephan Bauer braucht nicht lange, um die ersten Lacher zu kassieren. In Ripped Jeans, weißem Hemd und ebensolchen Sneakers schlendert er über die Bühne, sucht den Blick- und später auch den Gesprächskontakt mit dem Publikum. Schlag auf Schlag geht es voran mit den Späßen, fast zweieinhalb Stunden wird ein Feuerwerk abgeschossen aus Pointen, die den Ehe-Alltag im Allgemeinen und die Zweisamkeit im Besonderen auf die Schippe nehmen. Das erklärte Ziel: Im Rahmen des abendlichen Experiments herauszufinden, „wie eine Ehe langfristig funktionieren“ könnte. Denn auch eine Trennung biete Tücken: „Man nimmt sich selbst ja immer mit.“

Und hat dann im Fall von Bauer einen Hypochonder bei sich, der sich die Diagnose „Chronische Streptokokken-Entzündung beidseitig“ aus der Apotheken-Umschau holt, vergangene Woche Ebola hatte und sich wundert: „Letzten Sommer habe ich drei Reise-Tabletten genommen. Danach war ich immer noch zu Hause.“ Gleichwohl sagt er: „Ich finde mich ganz okay.“ Der in Stade geborene 57jährige strahlt ins Publikum. Ja, sicher sei „das Zusammenleben mit mir im Alltag bisweilen eine Herausforderung“. Etwa, wenn er den leeren Joghurtbecher im Kühlschrank deponiere. „Aber bewusst, weil der Gelbe Sack voll war.“ Im Gegensatz zu anderen Männern stehe er jedoch zu seinem Unvermögen, das sich in vielfältiger Weise manifestiert: Roher Schinken auf dem Cerankochfeld wird natürlich zu Serrano-Schinken. Seine Frau braucht Entlastung? „Okay, dann wasche ich meine Wäsche ab heute selbst.“ Zusammengefasst: „Ich kann schon nachvollziehen, dass meine Frau mit mir ins Strudeln kommt.“ Er hoffe inständig, dass sie bei ihm bleibe. Trotz aller Unterschiedlichkeit, denn „meine Frau hat einen Schrittzähler. Ich habe einen Bewegungsmelder“. Klar sei: „Ich lerne doch niemanden mehr kennen“, und für diejenigen, die sich per Social Media an ihn gewandt hätten, hätte er einen guten Tipp: „Ich fände es unheimlich erregend, wenn Du einfach nur in der Ecke sitzt und im Duden blätterst.“

Dass die Wirtschaft nicht mehr laufe, die Infrastruktur marode sei – kurz: Deutschland als Land nicht mehr so attraktiv sei, könne schon an Kleinigkeiten deutlich gemacht werden: „In Deutschland gibt es Buchstabensuppe. Österreich hat den Wörtersee.“ Und hinsichtlich der Bildung im Lande könne seine Frau, von der er auf der Bühne sagt, sie sei Grundschullehrerin, einiges an Anekdoten beitragen. Etwa den Dialog in der Schule, in dem sie einer Mutter mitteilte, ihre Tochter könne weder addieren noch subtrahieren. 

Die Antwort: „Latein ist doch egal, Hauptsache das Kind kann rechnen...“ Dass die leidige Bürokratie in dem Programm nicht fehlen darf: Keine Überraschung. Da fragt sich der Kabarettist, der durch Auftritte etwa bei Ottis Schlachthof, in den Mitternachtsspitzen und in 7 Tage – 7 Köpfe bekannt wurde, „welche Drogen der Ingenieur wohl genommen hat“, der sich das Wort „Pfandwarenrückgabesystem“ ausgedacht hat. Zugleich muss er einräumen, ewig nicht gewusst zu haben, dass „Hanuta“ die Abkürzung für „Haselnusstafel“ ist. Was ihn wiederum auf den Gedanken bringt, dass es auf den „Kanaren keine Kanarienvögel gibt. Das ist wie mit den Jungferninseln“.

Nicht erst damit ist das weite Feld der Scherze eröffnet, die sich um das Thema Sexualleben drehen: Da geht es um die „Wolfsstellung: Hinsetzen und Heulen“. Um „so animalische Sachen wie sich reibende Wildsau an deutscher Eiche“. Die Penislänge muss für Scherze herhalten, auf die bezogen laut Bauer 16 Prozent der Männer glauben, „mit dem Lineal stimmt was nicht“. Er selbst findet Viagra eine tolle Sache – nur hilft das „bei einer experimentierfreudigen Frau wie meiner nicht weiter“: Wenn Spiegel und Filmkamera zum Einsatz kommen, ist das Ergebnis nicht zwingend erotisch: „Haben Sie sich schon mal dabei zugesehen? Da schämen Sie sich zu Tode!“ Zugleich taucht die Frage auf, ob beim Vibratorentest „befriedigend besser ist als gut“. Und um nicht nur von sich selbst zu sprechen, wird auch das männliche Publikum nach Persönlichem gefragt: „Es gibt die Ebene des nicht-mehr-Wollens. Es gibt aber auch noch die Ebene des nicht-mehr-Könnens. Darf ich mal fragen....“ Antworten sind hier Fehlanzeige, aber an anderer Stelle ist das gesamte Publikum sofort dabei: Als Bauer von seinen Großeltern spricht, die „vor fünfzig Jahren zusammen im Wohnzimmer saßen“, und zwar nur mit einem Fernsehgerät. „Kein Handy, kein I-Pad.“ Aber dafür Werbung, die nahezu alle Gäste des Abends im Chor bis heute ergänzen können: Das „famose Zartgemüse aus der Dose“ wird da in Erinnerung gerufen, und der Grund, warum „Waschmaschinen länger leben“.

Wenn auch die Frage offen bleibt, „wie oft darf ich in Notwehr nachladen?“ - für den Heimweg gibt es versöhnliche Worte des Kabarettisten: „Gehen Sie nach Hause, bringen Sie Ihre Ehe wieder in Ordnung“, wie er rät. Die gelöste Stimmung, zu der er unter viel Beifall und Gelächter ein gerüttelt Maß beigetragen hat, mag dazu ihr Scherflein beitragen.

Und wer nicht genug von den Späßen bekommen kann, hat bald schon wieder Gelegenheit in Bad Orb: Bauer kommt am Freitag, 18. Dezember 2026, um 20 Uhr erneut in die Kurstadt mit seinem Programm: »Weihnachten fällt aus! Josef gesteht alles!«

Neue Doppelspitze für das DRK Kinzigtal

  • DRK Kreisverband Kinzigtal

Neue Doppelspitze für das DRK KinzigtalGelnhausen. Das DRK Kinzigtal stellt seine Führungsstruktur neu auf: Zum 1. September übernehmen Fabian Gastine und Sabine Sitter gleichberechtigt die Geschäftsführung des Kreisverbandes. Mit der neuen personellen Besetzung der Geschäftsführung stärkt der Verband seine Führungsstruktur und bündelt gezielt unterschiedliche fachliche Kompetenzen und Führungserfahrungen, um den wachsenden Anforderungen im Gesundheits- und Sozialwesen nachhaltig zu begegnen.

Mit Fabian Gastine übernimmt eine im Verband bestens vernetzte Führungskraft Verantwortung in der Geschäftsführung. Seit Februar 2021 ist er beim DRK Kinzigtal (zu der Zeit noch DRK Gelnhausen-Schlüchtern) tätig. Als Leiter des Rettungsdienstes verantwortet er einen der größten Leistungsbereiche des Kreisverbandes. Als Mitglied des Vorstandes kennt er die Strukturen, Aufgaben und Herausforderungen des Kreisverbandes aus langjähriger Verantwortung. In den vergangenen Jahren hat er die Weiterentwicklung des Rettungsdienstes maßgeblich begleitet und wichtige organisatorische Prozesse mitgestaltet.

Mit Sabine Sitter gewinnt das DRK Kinzigtal eine erfahrene Führungspersönlichkeit mit umfassender Expertise im Gesundheits- und Sozialwesen. Die Diplom-Sozialpädagogin (FH) mit einem Master of Arts in Klinischer Sozialarbeit war in verschiedenen Leitungsfunktionen tätig und verantwortete unter anderem den Sozialpädagogischen Dienst eines Krankenhauses. Als Landrätin des Landkreises Main-Spessart trug sie bis Frühjahr 2026 Verantwortung für die strategische Entwicklung und Steuerung dieser Region. Durch ihr langjähriges Engagement im Bayerischen Roten Kreuz sind ihr zudem die Strukturen, Werte und Arbeitsweisen der Rotkreuzgemeinschaft bestens vertraut. Mit ihrem Amtsantritt am 1. September übernimmt sie zudem den Vorsitz des Vorstandes. „Mit der neuen Besetzung der Geschäftsführung entwickeln wir die Führungsstruktur unseres Verbandes konsequent weiter“, erklärt Christof Hoffmann, Präsident des DRK Kinzigtal e.V. „Fabian Gastine und Sabine Sitter bringen unterschiedliche Erfahrungen und Kompetenzen ein, die sich für die vielfältigen Aufgaben des DRK Kinzigtal sinnvoll ergänzen. Die künftige Zusammenarbeit auf Augenhöhe schafft gute Voraussetzungen, um den Verband zukunftsorientiert weiterzuentwickeln und den wachsenden Anforderungen im Gesundheits- und Sozialwesen auch künftig gerecht zu werden.“

Mit seinen Angeboten im Rettungsdienst, der ambulanten Pflege, dem Hausnotruf, der Aus- und Weiterbildung Erste Hilfe, der Rettungsdienstschule sowie zahlreichen weiteren sozialen Dienstleistungen und dem Ehrenamt engagiert sich das DRK Kinzigtal täglich für die Menschen in der Region. Die neue Geschäftsführung wird die strategische Weiterentwicklung des Verbandes gemeinsam gestalten. Das DRK Kinzigtal steht dabei vor wichtigen Aufgaben. Dazu zählen unter anderem die Sicherung einer leistungsfähigen Notfallversorgung, die kontinuierliche Weiter-entwicklung sozialer Angebote, die Gewinnung von ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitenden sowie die nachhaltige Ausrichtung des Verbandes.

Erfolgreicher Schwimmkurs

  • Evangelische Kirche Wächtersbach
  • DLRG
  • Sozialladen Wächtersbach

Erfolgreicher SchwimmkursWächtersbach. In diesem Jahr ermöglichte das Soziallädchen in der Bahnhofstraße einigen Kindern die Teilnahme am Schwimmkurs im Wächtersbacher Freibad.

Unter der Leitung von Bernd Gabrys vom DLRG und der tatkräftigen Unterstützung von Ute Pierz lernten die Kinder schwimmen und hatten viel Spaß beim Tauchen, springen vom Einmeterbrett und den Übungen. Nach 15 Tagen Kurs gab es dann zweimal Seepferdchen und zweimal das Schwimmabzeichen in Bronze. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter der Kleiderkammer freuen sich mit den Kindern und die Freude war groß als alle ihre Abzeichen erhielten.

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