Robert Sterl: im Wittgenborner Töpfermuseum - geöffnet am 3. Mai

Robert Sterl: im Wittgenborner Töpfermuseum - geöffnet am 3. MaiWittgenborn. Über mehrere Jahrhunderte ernährte sich die Bevölkerung von Wittgenborn weitgehend vom Töpferhandwerk. Im 18. Jahrhundert gab es fast in jedem zweiten Haus einen „Deppemächer“. Viele interessante Objekte aus verschiedenen Zeiten sind im Töpfermuseum zusammengestellt und geben Zeugnis von den vielfältigen Arbeiten. Der benötigte Ton wurde von den Töpfern selbst in mühevoller und gefährlicher Arbeit in den vorhandenen Tongruben abgebaut.

Um das Jahr 1900 herum lebte und arbeitete der Maler und Grafiker Robert Sterl in Wittgenborn und hat hier zahlreiche Tusche- und Bleistiftzeichnungen von den Arbeitsabläufen des Töpferhandwerks vom Tonabbau bis zum fertigen Objekt angefertigt. Mehrere Reproduktionen dieser Zeichnungen sind in der Ausstellung integriert, so dass sich mit der stets vorhandenen fachkundigen Führung ein umfangreicher Einblick in das einstige Töpferhandwerk ergibt.

Die alte Feuerwehrspritze mit historischer Feuerwehruniform zeigt ebenfalls ein Stück „altes Wittgenborn“. Das Museum befindet sich in der Burggasse 19, gleich neben dem Dorfgemeinschaftshaus und ist am Sonntag, 3. Mai, von 13 bis 15 Uhr geöffnet.