Für eine bessere Umwelt: Vom sicheren Umgang mit altbekannten Schnittwerkzeugen

Wächtersbach. Der Obst- und Gartenbauverein Wächtersbach (OGV) hatte Daniel Dejos für einen Workshop über Sensen gewinnen können und lag damit genau richtig. Über 24 Teilnehmer, davon neun Frauen, konnten vom Vorsitzenden des OGV Heinz Schauberger am 20. Juni im Lehrgarten begrüßt werden. Auch sein Stellvertreter Hartmut Schwarz, der diesen Workshop organisiert hatte, war über das große Interesse an dem Thema angenehm überrascht.

Dejos gab zuerst einen kurzen Rückblick in die Geschichte. Schon vor 4.000 Jahren wurde mit Sicheln gearbeitet. Im Mittelalter gab es dann die ersten Sensen, diese wurden auch ganz oft als Waffe, zum Beispiel bei den sogenannten Bauernkriegen, eingesetzt.

Damit war die Überleitung zum sicheren Umgang mit der Sense gegeben. Der Referent gab Tipps zum sicheren Transport, wie lege ich die Sense sicher ab, was muss ich zu meinem Schutz beim Dengeln und Wetzen der Sense beachten. Sensen sollten nicht zum Abstellen in Bäume gehängt und vor Sonne geschützt werden.

Sensen sind umweltfreundlich, es werden weniger lärmende Geräte benötigt und sie können vielseitig eingesetzt werden ohne Arme und Rücken zu belasten. Wenn man das Mähen mit der Sense gut kann, ist dies eine wunderbare Erfahrung für Körper und Geist.

Die Teilnehmer wurden nun über die richtig eingestellte Sense informiert und jede/r hatte die Möglichkeit das Dengeln zu üben, dazu hatte Dejos für die Anfänger Kupferbleche zum Üben mitgebracht.

Nun wurde noch das Mähen mit der Sense gezeigt und jeder konnte üben. Der Workshop endete nach etwa drei Stunden und die Teilnehmer konnten sich bei gegrillten Würstchen, kalten Getränken, Kaffee und Kuchen über das Gelernte mit Gleichgesinnten austauschen.

Der OGV bedankt sich bei Daniel Dejos für die gelungenen Aus- und Vorführungen, die sehr launig und kurzweilig vorgetragen wurden.