Tanzschule firstposition entführt Publikum in die Welt der Träume

Tanzschule firstposition entführt Publikum in die Welt der Träumefp3Wächtersbach/Bad Orb. In eine faszinierende Traumwelt entführte die Tanzschule firstposition am Wochenende ihr Publikum in der ausverkauften Konzerthalle. Unter dem Titel IN SOMNIA – Tanzträume“ präsentierten die rund 250 Tänzerinnen und Tänzer unter der Leitung von Helen Seeber eine aufwendig inszenierte Show, die Tanz, Schauspiel, Gesang und Akrobatik miteinander verband. Verpackt in eine humorvolle und zugleich fantasievolle Geschichte rund um ein futuristisches Schlaflabor, führte die Show die Zuschauer durch verschiedene Traumphasen – vom sanften Einschlafen bis zum gemeinsamen Erwachen.

Zu Beginn der Show wurde das Publikum von der künstlichen Intelligenz Dr. Sopor, die über eine Leinwand erschien, im „Institut für Traumforschung“ begrüßt. Kurz darauf betrat Professorin Dr. Somnia, gespielt von Anika Behring, die Bühne und erklärte den Zuschauern das Experiment: Mithilfe eines Traumprojektors sollten Gedanken, Erinnerungen und Gefühle in Tanz übersetzt werden. Dabei sei jeder Traum einzigartig – und deshalb auch nicht wiederholbar.

Den Auftakt in die Traumwelt machten die Trainerinnen und Trainer der Tanzschule, die gemeinsam das Team des Schlaflabors darstellten und das Publikum durch die verschiedenen Traumsequenzen führten. Mit sanften Bewegungen und sphärischen Klängen begann die erste Phase des Einschlafens. Tänze wie „Träume“, ein Bändertanz aus dem Ballettbereich, sowie „Schlaf schön“ der jüngsten Tänzerinnen und Tänzer ließen die Zuschauer langsam in die Welt der Träume gleiten.

In der zweiten Traumphase ging es um Wünsche, Reisen und Zukunftsträume. Ob Basketball auf höchstem Niveau, der Traum vom Popstar oder eine tänzerische Reise nach Paris und New York – die Tänzerinnen und Tänzer präsentierten eine abwechslungsreiche Mischung aus Ballett, Hip-Hop und Breakdance. Besonders die Hip-Hop-Gruppe, die mit einer New-York-Choreografie und einer Parkbank auf der Bühne für echtes Großstadtgefühl sorgte, erhielt viel Applaus.

Eine ruhigere und emotionale Atmosphäre entstand anschließend in der Traumphase der Kindheit und Nostalgie. Mit zarten Bewegungen erinnerten Tänze an frühe Erinnerungen, Fantasie und die Magie der Kindheit. Kleine Traumfeen, moderne Choreografien und ein gefühlvolles Solo sorgten für einen besonders berührenden Moment.

Doch nicht jeder Traum bleibt friedlich. In der folgenden Albtraumphase kippte die Stimmung: Das Licht wurde düster, die Musik verzerrt, und Dr. Sopor verlor plötzlich die Kontrolle über das Traumexperiment. Der Albtraum schien die Oberhand zu gewinnen. Mit viel Humor griff Professorin Dr. Somnia schließlich ein, beruhigte Publikum und System gleichermaßen und schickte die Zuschauer kurzerhand in eine Pause, während im Schlaflabor eine „Kalibrierung“ vorgenommen wurde.

Tanzschule firstposition entführt Publikum in die Welt der TräumeNach der Pause ging die Traumreise weiter – diesmal mit einer besonderen Interaktion mit dem Publikum. Professorin Dr. Somnia überprüfte augenzwinkernd den „Traumstatus“ der Zuschauer und stellte fest, dass die Gruppe ausgesprochen kooperativ sei. Tänze über Ängste, Traumfänger und die „Clowns im Kopf“ führten zurück in die Fantasiewelt.

Ein besonderes Highlight des Abends war in diesem Jahr der Auftritt einer Gastgruppe: Die Turnerinnen des TV Wächtersbach sorgten mit Salti, Flickflacks und Schrauben auf einer zwölf Meter langen Airtrack-Matte für spektakuläre Akrobatik auf der Bühne und ernteten begeisterten Applaus.

In den letzten Traumphasen ging es schließlich um luzide Träume und den sogenannten kollektiven Traum, bei dem die Grenzen zwischen einzelnen Träumen verschwimmen. Verschiedene Gruppen präsentierten eindrucksvolle Choreografien über Selbstfindung, innere Stärke und die Kraft der eigenen Träume.

Zum großen Finale kehrten alle Tänzerinnen und Tänzer gemeinsam auf die Bühne zurück. Begleitet vom Gesang des Songs „Wake Me Up“, interpretiert von Talia Kaya und Finn Manfrahs, verwandelte sich die Bühne in ein farbenfrohes Bild aus Bewegung und Musik. Professorin Dr. Somnia verabschiedete das Publikum mit warmen Worten und erinnerte daran, dass Träume zwar enden, ihre Spuren aber bleiben.

Wie bei allen Shows der Tanzschule stand auch diesmal wieder ein guter Zweck im Mittelpunkt. Der größte Teil der Einnahmen wird an die Friedrich-August-Genth-Schule in Wächtersbach, sowie an die Grundschule Kinderbrücke gespendet. Der zweite Teil geht an die Kinderinitiative Bad Orb, die sich für Kinder und Familien in der Region engagiert.

Besonders stolz zeigte sich Inhaberin Helen Seeber auf ihr Trainerteam. Alle Tanzlehrerinnen und -lehrer begannen ihre Tanzkarriere bereits als Kinder bei firstposition und haben sich im Laufe der Jahre zu Spezialisten in ihren jeweiligen Tanzbereichen entwickelt.

Mit „IN SOMNIA – Tanzträume“ gelang der Tanzschule erneut eine beeindruckende Show, die bewies, wie vielfältig Tanz sein kann: mal mitreißend, mal berührend, manchmal auch humorvoll – aber am Ende vor allem eines: traumhaft.

Weitere Infos unter: www.firstposition.net.

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