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Die WCV-Rentner-Gang schlägt wieder zu

  • 1. Wächtersbacher Carnevalsverein

Die WCV-Rentner-Gang schlägt wieder zuWächtersbach. Tatkräftig, gut gelaunt und bestens ausgerüstet haben die rüstigen WCV-Rentner wieder einmal bewiesen, dass sie längst noch nicht zum alten Eisen gehören. Rund um das WCV-Casino wurden die Grünanlagen auf Vordermann gebracht, Hecken gestutzt, Beete gepflegt und überall fleißig angepackt.

Unter der „Anleitung“ von WCV-Sitzungspräsident Nicky Kailing wurde gearbeitet – wobei sich im Laufe des Nachmittags durchaus die Frage stellte, wer hier eigentlich wen angeleitet hat! Mit ihrer langjährigen Erfahrung hatten die Rentner den einen oder anderen guten Tipp parat und sorgten dafür, dass am Ende alles geschniegelt aussah.

Auch die Grabstätte der Fastnacht wurde von Unkraut befreit. Schließlich dauert es gar nicht mehr so lange, bis sie traditionell wieder ausgegraben wird. Dank des engagierten Einsatzes der Rentner ist rund ums Vereinsheim nun alles bestens vorbereitet – und der WCV kann sich einmal mehr auf seine fleißigen Helfer verlassen.

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten!

EFC Adlerauge 09 in Lohr

  • EFC Adlerauge 09 Birstein/Wächtersbach

EFC Adlerauge 09 in LohrWächtersbach. Mit rund 30 Mitgliedern, in Dirndl und Lederhosn besuchte der EFC Adlerauge 09 wieder mal die Lohrer Spessartfestwoche. Die ausgelassene Stimmung schon auf der Hinfahrt mit Geburtstagsständchen, fand ihren Höhepunkt im vollbesetzten Zelt bei der Partyband „OhLaLa“ sowie auf dem Festgelände bei diversen Fahrgeschäften. Wieder einmal war es ein toller Ausflug abseits des Fußballs mit super Stimmung. Der nächster Stammtisch ist am 7. August im „Kikeriki“, und am 4. September in der „Post. Infos: https://efc-adlerauge-waechtersbach.jimdofree.com/

Das Schmetterlingsabenteuer der Evangelischen Kindertagesstätte: Vom Träumen zum Fliegen

  • Evangelische KiTa Wächtersbach

Das Schmetterlingsabenteuer der Evangelischen Kindertagesstätte: Vom Träumen zum FliegenWächtersbach. In der Evangelischen Kita Wächtersbach flatterte es in den vergangenen Monaten an allen Ecken: Die Kinder begaben sich auf eine bunte Schmetterlings Lernreise, die den Kita-Alltag in ein kleines Wunderland verwandelte. Vom ersten Pinselstrich bis zum letzten Flügelschlag – überall wurde gestaunt, gelacht und entdeckt.

Schon beim Basteln und Malen füllten sich die Gruppenräume mit farbenfrohen Kunstwerken. Überall hingen flatternde Papierflügel, gemalte Falter und kleine Kunstschätze, die von neugierigen Kinderhänden geschaffen wurden. Selbst in der Küche wurde es kreativ: Aus Blätterteig entstanden knusprige Schmetterlinge, die nach dem Backen mit großem Vergnügen vernascht wurden.

Ein echtes Highlight war der Ausflug ins Schmetterlingshaus nach Frankfurt. Für viele Kinder war bereits die Zugfahrt ein Abenteuer – große Augen, kleine Hände an den Fenstern, gespannte Vorfreude. Und dann, im Schmetterlingshaus, schien die Zeit kurz stillzustehen: Überall schwebten bunte Falter durch die Luft, setzten sich auf Schultern, flatterten an kleinen Nasen vorbei und ließen die Kinder in ein Meer aus Farben eintauchen. Viele Eltern erzählten später, wie lange ihre Kinder noch von diesem Tag schwärmten.

Doch das größte Staunen brachte das Raupen Aufzuchtprogramm in der Kita. Acht kleine Raupen – fünf Kohlweißlinge und drei Schwalbenschwänze – wurden zu echten Stars. Täglich wurden sie gefüttert, entkotet und mit liebevollen Blicken begleitet. Die Kinder beobachteten jede Veränderung, fieberten beim Verpuppen mit und jubelten, als die ersten Flügel sichtbar wurden. Manche Eltern fühlten sich dabei an die „kleine Raupe Nimmersatt“ erinnert – nur dass die Geschichte diesmal direkt vor ihren Augen lebendig wurde.

Als die Schmetterlinge schließlich schlüpften, durften sie in die Freiheit starten – in ein kleines Paradies, das die Kinder selbst vorbereitet hatten. Mit selbst gepflanzten Blumen sorgten sie dafür, dass die Falter ein schönes Zuhause fanden. Auch die Eltern waren täglich Teil dieses Abenteuers: Viele blieben morgens noch einen Moment länger stehen, um gemeinsam mit ihren Kindern die Raupen zu bestaunen.

Zum Abschluss hatten die Kinder eine Idee, die einfach zu schön war, um sie nicht umzusetzen: eine Geburtstagsparty für die Schmetterlinge. Und so wurde gefeiert – mit bunter Schmetterlingsschminke, flatternder Musik und einem zauberhaften Buffet, das genauso farbenfroh war wie die kleinen Gäste mit Flügeln.

Mit dieser Schmetterlings Lernreise zeigte die Kita, wie fantasievoll, lebendig und kindernah Bildungsarbeit sein kann – ein Projekt, das noch lange in kleinen Herzen weiterflattern wird.

Ein Freiwilliges Jahr, das Orientierung gab: Hannah zieht Bilanz ihres FSJ beim DRK Kinzigtal

  • DRK Kreisverband Kinzigtal

Ein Freiwilliges Jahr, das Orientierung gab: Hannah zieht Bilanz ihres FSJ beim DRK KinzigtalGelnhausen. Vor einem Jahr entschied sich die damals 18-jährige Hannah bewusst gegen den direkten Einstieg in Ausbildung oder Studium und für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beim DRK Kinzigtal. Heute blickt die 19-Jährige auf ein Jahr zurück, das ihr neue Einblicke ermöglicht und sie persönlich weitergebracht hat.

Während ihres FSJ unterstützte Hannah die Abteilung „Erste Hilfe“ bei der Organisation und Durchführung von Kursen. Dazu erhielt sie eine medizinisch-pädagogische Grundausbildung, um selbständig Kurse im Bereich „Erste Hilfe“ halten zu können. „Ich wollte nach der Schule etwas Praktisches machen und mich gleichzeitig sozial engagieren“, erzählt sie. Schnell habe sie festgestellt, wie abwechslungsreich die Aufgaben sind. Neben der Vor- und Nachbereitung von Kursen gehörte auch die Arbeit mit unterschiedlichen Gruppen zu ihrem Alltag.

Besonders gern erinnert sich Hannah an die Erste-Hilfe-Kurse in Kindergärten. Nach einem Kurs überreichten ihr einige Kinder selbstgemalte Bilder und erzählten stolz, dass sie ihren Familien nun zeigen könnten, wie man einen Notruf absetzt oder einen Verband anlegt. „Solche Begegnungen haben mir gezeigt, wie viel Freude es macht, Erste-Hilfe zu vermitteln“, sagt Hannah.

Gerade das Sprechen vor größeren Gruppen habe sie anfangs Überwindung gekostet. Mit der Zeit gewann sie mehr Sicherheit und übernahm zunehmend eigenständig Verantwortung. „Ich hätte vorher nicht gedacht, dass es mir einmal so viel Freude machen würde, Wissen zu vermitteln und vor Menschen zu sprechen.“ Das FSJ habe ihr geholfen, ihre Stärken besser kennenzulernen und berufliche Orientierung zu gewinnen.

Für Hannah war das Freiwillige Soziale Jahr eine gute Möglichkeit, sich nach der Schule auszuprobieren. „Man sammelt viele Erfahrungen, entwickelt sich persönlich weiter und bekommt einen guten Einblick in den Arbeitsalltag.“

Neben der praktischen Tätigkeit profitieren FSJlerinnen und FSJler beim DRK Kinzigtal von einer monatlichen Vergütung, 24 Urlaubstagen sowie regelmäßigen Seminaren und Fortbildungen. In der Abteilung Erste Hilfe erhalten sie zudem eine medizinisch-pädagogische Grundausbildung und haben die Möglichkeit, selbstständig Kurse durchzuführen. Für Fahrten zu den Einsatzorten steht ein Dienstfahrzeug ab der jeweiligen Einsatzstelle zur Verfügung.

Wer wie Hannah nach der Schule praktische Erfahrungen sammeln, sich sozial engagieren und gleichzeitig berufliche Orientierung gewinnen möchte, hat auch in diesem Jahr die Möglichkeit, ein Freiwilliges Soziales Jahr beim DRK Kinzigtal zu absolvieren. Einsatzstellen gibt es unter anderem in der Abteilung Erste Hilfe an den Standorten Gelnhausen und Schlüchtern. Weitere Informationen und Bewerbungen unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Wasserverband bittet um Verständnis – Absperrungen wegen Lebensgefahr unbedingt beachten!

Kinzigtalsperre: Staudammweg bis Ende Oktober 2026 vollständig gesperrt

Wasserverband bittet um Verständnis – Absperrungen wegen Lebensgefahr unbedingt beachten!Bad Soden-Salmünster/Ahl. Der Wasserverband Kinzig erneuert derzeit die Asphaltdichtung an der Kinzigtalsperre. Nachdem die zuständige staatliche Fachaufsicht beim Regierungspräsidium Darmstadt die erforderliche Genehmigung Ende Juni 2026 erteilt hat, konnte mit der Einrichtung der Baustelle begonnen werden.

Aufgrund der umfangreichen Bauarbeiten muss der Weg über den Staudamm voraussichtlich bis Ende Oktober 2026 vollständig für Besucherinnen und Besucher gesperrt werden.

Während der Arbeiten kommen schwere Baumaschinen und weitere technische Geräte zum Einsatz. Außerdem müssen in einzelnen Bereichen die Geländer und Absturzsicherungen vorübergehend entfernt werden. Ein Betreten des abgesperrten Baustellenbereichs ist deshalb äußerst gefährlich. Es besteht Lebensgefahr.

Der Wasserverband Kinzig bittet alle Besucherinnen und Besucher dringend, die eingerichteten Absperrungen, Warnschilder und sonstigen Hinweise zu beachten. Die Absperrungen dürfen keinesfalls umgangen, überstiegen, verschoben oder eigenmächtig geöffnet werden. Dies gilt auch dann, wenn in einzelnen Bereichen zeitweise keine Bauarbeiten stattfinden.

Durch die Sperrung des Staudammwegs ist eine vollständige Umrundung des Stausees bis zum Abschluss der Arbeiten nicht möglich. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, dies bei der Planung ihres Aufenthalts zu berücksichtigen und ausschließlich die freigegebenen und ausgeschilderten Wege zu nutzen.

Wasserverband bittet um Verständnis – Absperrungen wegen Lebensgefahr unbedingt beachten!
Einschränkungen

bei Ardeas Seenwelt

Die Baumaßnahme führt außerdem zu Nutzungseinschränkungen im Bereich der Ardeas Seenwelt. Für die Arbeiten muss der Wasserstand des Stausees planmäßig auf etwa 3,50 m abgesenkt werden. Unter diesen Bedingungen kann die Wasserfläche insbesondere für den Tretbootverleih am Bootshaus Ardeas Seenwelt vorübergehend nicht genutzt werden.

Der derzeit niedrige Wasserstand ist nicht auf die anhaltende Trockenheit zurückzuführen. Er ist durch die technisch notwendige und planmäßige Absenkung des Stausees für die Erneuerung der Asphaltdichtung bedingt.

Erneuerung in zwei

Bauabschnitten

Die Asphaltdichtung schützt den Staudamm und ist für den sicheren Betrieb der Kinzigtalsperre von zentraler Bedeutung. Bereits im Jahr 2014 wurde der nördliche Teil der Asphaltdichtung nach rund 35 Betriebsjahren vollständig erneuert. Am südlichen Teil war es damals nur notwendig die schützende Mastixschicht zu erneuern.

Nach inzwischen rund 47 Betriebsjahren hat nun auch der südliche Teil der Asphaltdichtung seine altersbedingte Nutzungsgrenze erreicht. Dieser Abschnitt wird daher jetzt grundlegend und vollständig erneuert.

Der Wasserverband Kinzig, dessen Mitglieder der Main-Kinzig-Kreis, die Stadt Hanau und die Stadt Frankfurt am Main sind, investiert für den Schutz der Menschen gegen Starkregen und Hochwasser rund drei Millionen Euro. Durch den Einsatz modernster Materialien und Bauverfahren werden die mechanische Widerstandsfähigkeit, die Lebensdauer und die Betriebssicherheit der Kinzigtalsperre dauerhaft verbessert.

Der Wasserverband Kinzig bittet deshalb die Bevölkerung sowie die Besucherinnen und Besucher der Kinzigtalsperre um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen. Die Sicherheit der Öffentlichkeit sowie eine sichere und zügige Durchführung der Arbeiten haben oberste Priorität.

Die Kinzigtalsperre wird ihre Aufgaben im Hochwasserschutz und bei der Niedrigwasseraufhöhung auch während der gesamten Bauzeit jederzeit erfüllen.

TV 1906 e.V. Wächtersbach - Abt. Tischtennis: Jugend-19 krönt Saison mit Meistertitel

  • Turnverein Wächtersbach

Von Links: Samuel Elsesser, David Gerlach, Felizia Schulz, Tim Schulz und Leonard Fleig.Wächtersbach. Großer Jubel beim Jugend-19-Team der Tischtennis-Abteilung. Trotz einer personell schwierigen Ausgangslage sicherte sich diese Nachwuchsmannschaft den Meistertitel in der 1. Kreisklasse Gruppe 2 mit einem Punkteverhältnis von 18:2. Das Besondere daran: Die Mannschaft trat während der gesamten Saison 2025/2026 zum Großteil mit Spielern an, die aus der Schülermannschaft stammten.

Für die Ersatzspieler bedeutete dies eine enorme Doppelbelastung. Denn neben ihren Einsätzen in der Jugendmannschaft bestritten sie auch die Spiele ihrer eigenen Schülermannschaft. Die jungen Talente zeigten hierbei aber großen Einsatzwillen und bewiesen eindrucksvoll, dass sie auch gegen ältere Gegner bestehen können. Die gelungene Mischung aus jugendlicher Führungsstärke und Unbekümmertheit der Schüler erweis sich als Schlüssel zum Erfolg. Mit Samuel Elsesser (Einzelbilanz 13:2), Leonard Fleig (Einzelbilanz 14:5) und Felizia Schulz (Einzelbilanz 7:2) befinden sich gleich drei TVW-Akteure unter den Top 10 der Rückrundenwertung.

Auch das Jugend-15-Team belegte in der 1. Kreisklasse Gruppe 1 einen hervorragenden dritten Tabellenplatz. Auch hier befinden sich Tim Schulz (Einzelbilanz 5:1) und Samuel Elsesser (Einzelbilanz 12:11) unter den Top 10 der Bestenliste.

Der Gewinn der Meisterschaft ohne Niederlage ist nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch ein Beleg für die hervorragende Nachwuchsarbeit. Die Übungsleiter, Betreuer und Verantwortliche zeigten sich stolz auf die Leistungen beider Nachwuchsmannschaften.

Nach dem Ende der hessischen Sommerferien findet beim TV 1906 e.V. Wächtersbach auch wieder das Anfängertraining für den Tischtennis-Nachwuchs statt. Bei diesen Übungseinheiten, die immer freitags um 17 Uhr beginnen und um 18.30 Uhr enden, sind alle interessierte Neueinsteiger herzlich willkommen.

Für eine bessere Umwelt: Vom sicheren Umgang mit altbekannten Schnittwerkzeugen

  • Obst- und Gartenbauverein Wächtersbach 1994

Wächtersbach. Der Obst- und Gartenbauverein Wächtersbach (OGV) hatte Daniel Dejos für einen Workshop über Sensen gewinnen können und lag damit genau richtig. Über 24 Teilnehmer, davon neun Frauen, konnten vom Vorsitzenden des OGV Heinz Schauberger am 20. Juni im Lehrgarten begrüßt werden. Auch sein Stellvertreter Hartmut Schwarz, der diesen Workshop organisiert hatte, war über das große Interesse an dem Thema angenehm überrascht.

Dejos gab zuerst einen kurzen Rückblick in die Geschichte. Schon vor 4.000 Jahren wurde mit Sicheln gearbeitet. Im Mittelalter gab es dann die ersten Sensen, diese wurden auch ganz oft als Waffe, zum Beispiel bei den sogenannten Bauernkriegen, eingesetzt.

Damit war die Überleitung zum sicheren Umgang mit der Sense gegeben. Der Referent gab Tipps zum sicheren Transport, wie lege ich die Sense sicher ab, was muss ich zu meinem Schutz beim Dengeln und Wetzen der Sense beachten. Sensen sollten nicht zum Abstellen in Bäume gehängt und vor Sonne geschützt werden.

Sensen sind umweltfreundlich, es werden weniger lärmende Geräte benötigt und sie können vielseitig eingesetzt werden ohne Arme und Rücken zu belasten. Wenn man das Mähen mit der Sense gut kann, ist dies eine wunderbare Erfahrung für Körper und Geist.

Die Teilnehmer wurden nun über die richtig eingestellte Sense informiert und jede/r hatte die Möglichkeit das Dengeln zu üben, dazu hatte Dejos für die Anfänger Kupferbleche zum Üben mitgebracht.

Nun wurde noch das Mähen mit der Sense gezeigt und jeder konnte üben. Der Workshop endete nach etwa drei Stunden und die Teilnehmer konnten sich bei gegrillten Würstchen, kalten Getränken, Kaffee und Kuchen über das Gelernte mit Gleichgesinnten austauschen.

Der OGV bedankt sich bei Daniel Dejos für die gelungenen Aus- und Vorführungen, die sehr launig und kurzweilig vorgetragen wurden.

„Freundeskreis Kinderbrücken-Kinder“ e.V. lädt ein: Ordentliche Mitgliederversammlung

  • Grundschule Kinderbrücke
  • Förderverein Freundeskreis Kinderbrücken-Kinder e.V.

Wächtersbach. Der Förderverein „Freundeskreis Kinderbrücken-Kinder“ e.V. lädt alle Mitglieder, Freunde und Förderer des Vereins für Donnerstag, 10. September, 19 Uhr, zur ordentlichen Mitgliederversammlung in die Markthalle der Kinderbrücke ein. Auf der Tagesordnung stehen unter anderem Begrüßung, Feststellung der ordnungsgemäßen Einladung der Mitglieder, Rechenschaftsbericht des Vorstandes, Bericht der Kassenprüfenden, Entlastung des Vorstandes sowie Wahlen und Verschiedenes. Auf zahlreiches Erscheinen freut sich der Vorstand.

In der Wetterau bei den Kelten, Staufern und süßen Früchtchen

  • Obst- und Gartenbauverein Wächtersbach 1994

Wächtersbach. Der Obst- und Gartenbauverein von Wächtersbach (OGV) war am 6. Juni bei gutem Wetter zu einer Lehrfahrt in die Wetterau gestartet. Mit 50 Teilnehmer ging die Fahrt zuerst nach Münzenberg zur Stauferburg. Diese wurde Mitte des 12. Jahrhunderts von Kuno von Hagen-Arnsburg auf einemBasaltkegel errichtet. Als Vertreter von Kaiser Barbarrosa sicherte Kuno von Münzenberg, wie er sich nun nannte, das Reich des Adelsgeschlechts der Staufer ab. Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg zerstört und ist nun ein beliebtes Ausflugsziel der Romanik. Die Münzenburg zählt heute zu den bedeutendsten Burganlagen in Deutschland.

Von der Burgruine war es nicht weit bis zu den Wetterauer Früchtchen, einer großen Landwirtschaft. Hier konnte der Hof unter fachkundiger Leitung besichtigt werden. Der Hof von etwa 330 Hektar wird von 50 bis 300 Mitarbeitern bewirtschaftet und als Familienbetrieb von der Familie Reuhl in der dritten Generation geführt. Der Hof wird sehr nachhaltig geführt. Dabei werden Schädlinge möglichst natürlich bekämpft. Das Regenwasser vom Hof wird aufgefangen, aufbereitet und mit einer computergesteuerten Anlage zur Bewässerung eingesetzt. Fotovoltaik deckt einen großen Teil der Energieversorgung. Angebaut werden Äpfel, Erdbeeren, Brom- und Himbeeren, Kirschen, Trauben und Spargel. Ein Großteil der Ernte wird über Verkaufsstände, den Hofladen und das Hofcafe vermarktet. Was nicht abgesetzt werden kann, wird auf dem Hof zu Marmelade, Saft oder Eis weiterverarbeitet.

Hier wurde dann auch das Mittagessen eingenommen. Angeboten wurde ein Büfett mit frischen Zutaten vom Hof bzw. benachbarten Landwirten, es war sehr lecker. Nach einem Bummel im Hofladen ging es mit dem Bus weiter zum nächsten Ziel – der Keltenwelt am Glauberg.

Auf dem Glauberg angekommen waren alle von der tollen Aussicht überwältigt. Schon die Kelten wussten wo man gut leben kann!

In zwei Gruppen aufgeteilt nahmen sie an einer Führung durch das Keltenmuseum teil. Hier konnten Grabbeigaben und der Sandsteintorso vom Keltenfürsten besichtigt werden. Leider hatten die Kelten keine eigene Schrift und vieles ist daher nicht überliefert und kann nicht geklärt werden, aber über die Ausgrabungen und Funde weiß man, dass es Handelsbeziehungen bis nach Italien zu den Etruskern gegeben haben muss. Am Glauberg siedelten die Kelten von 500 vor Christus bis 1000 nach Christus. Die Siedlung am Glauberg konnte leider nicht besichtigt werden, dazu hat es zeitlich nicht gereicht.

Als Abschluss der Lehrfahrt gab es noch leckeren Kaffee und Kuchen bevor es wieder nach Hause ging. Der Bus brachte die Gruppe wohlbehalten und super pünktlich nach Hause. Die Teilnehmer bedankten sich beim Vorsitzenden Heinz Schauberger für die gute Organisation der Lehrfahrt.

Spende an das Frauenhaus Wächtersbach

  • Arbeiterwohlfahrt Wächtersbach
  • Frauenhaus Wächtersbach

AWO Wächtersbach lässt Kinderaugen leuchten

Wächtersbach. Die in den Frauenhäusern untergebrachten Frauen und Kinder müssen außer dem seelischen Leid, dass sie zu ertragen haben, zusätzlich noch auf viele Dinge, die dem normalen Bürger zur Verfügung stehen, verzichten. Dazu gehören zum Beispiel auch der Verzicht auf den Besuch von Freizeitparks und weiteren Einrichtungen, die den Kindern infolge fehlender finanzieller Mittel versagt bleiben.

Um den im Frauenhaus Wächtersbach untergebrachten Kindern wieder einen Lichtblick in ihr düsteres Leben zu geben und ihnen zugleich ein wenig Lebensfreude zurückzubringen, spendete die AWO Wächtersbach einen Betrag in Höhe von 500,- Euro, der den Kindern die Fahrt in einen Freizeitpark ermöglichen und sie zudem mit weiteren Dingen, die den Alltag verschönern, erfreuen sollte.

„Ich bin froh und glücklich zugleich, dass der Vorstand dem Vorschlag, diesen nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehenden Kindern eine Freude, an die sie noch lange denken werden, einstimmig gefolgt ist“, äußert sich der Erste Vorsitzende der AWO Wächtersbach, Norbert Döppenschmitt, sehr zufrieden. „Mit dieser humanitären Leistung hat die AWO Wächtersbach erneut unter Beweis gestellt, dass ihr das Wohl bedürftiger Menschen, und in diesem Fall insbesondere das Wohl bedürftiger Kinder, sehr am Herzen liegt“, bilanziert Döppenschmitt abschließend.

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