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Sommerschnittkurs des Obst- und Gartenbauverein Wächtersbach: Ableiten oder Abschneiden

  • Obst- und Gartenbauverein Wächtersbach 1994

Sommerschnittkurs des Obst- und Gartenbauverein Wächtersbach: Ableiten oder AbschneidenWächtersbach. Am Samstag, 1. August, konnte der Erste Vorsitzende des OGV Heinz Schauberger 18 Teilnehmer/innen bei gutem Wetter im Lehrgarten zum Sommerschnitt begrüßen. Der Fachwart Hartmut Handke gab zuerst eine theoretische Einführung zum Sommerschnitt. Durch den  Sommerschnitt wird dem Baum, bei Bedarf, die Kraft für den Austrieb im nächsten Jahr genommen und so die Anzahl der „Wasserschosser“ natürlich reduziert. Beim Ableiten wird auf eine Verzweigung, beim Abschneiden auf eine Knospe zurückgeschnitten. Durch die intensive Sonneneinstrahlung kommt es immer häufiger zum Sonnenbrand bei den Früchten und die Rinde des Astwerks kann aufplatzen und so das Eingangsportal für Krankheiten werden. Daher lässt man aktuell lieber etwas mehr Laub am Baum.

Nun teilte sich die Gruppe und auch die Fachwarte Heinz Schauberger und Hartmut Schwarz gaben praktische Ratschläge an den verschiedenen Bäumen. Nach etwa zwei Stunden wurde der Lehrgang beendet. Erfreulicherweise konnte der Verein direkt zwei neue Vereinsmitglieder gewinnen. „Herzlich willkommen!“

138 Blutspender trotz Sommerhitze: Ortsvereinigung Steinau freut sich über hohe Beteiligung

  • DRK-Ortsvereins Steinau

Von rechts: Marika Brandt (Referentin Spenderbindung), Detlef Ellenbrand (175. Blutspende), Daniela Ruppel (100. Blutspende), Karin Loos (10. Blutspende) und Manfred Heil, Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Steinau.Gelnhausen. Trotz hochsommerlicher Temperaturen haben beim jüngsten Blutspendetermin des DRK-Ortsvereins Steinau insgesamt 138 Spenderinnen und Spender den Weg in die Großsporthalle gefunden. Darunter waren auch zwei Erstspender, die erstmals Blut gespendet haben.

Der DRK-Ortsverein Steinau bedankt sich herzlich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre Unterstützung. Als kleines Dankeschön konnten sich Blutspender und Helfer nach dem Termin über eine Erfrischung von Hölzer‘s Eis freuen.

Ein besonderer Dank galt den Spenderinnen und Spendern, die über viele Jahre hinweg regelmäßig Blut gespendet haben. Ihr langjähriges Engagement verdient große Anerkennung, denn ohne Menschen, die immer wieder bereit sind zu helfen, wäre eine sichere Blutversorgung nicht möglich. Mit jeder Spende schenken sie anderen Menschen Hoffnung und oft auch die Chance auf Genesung.

Im Rahmen des Blutspendetermins wurden folgende Jubilare geehrt:

1. 175. Blutspende: Detlef Ellenbrand

2. 100. Blutspende: Daniela Ruppel

3. 75. Blutspende: Norbert Salomon

4. 10. Blutspende: Karin Loos

5. 10. Blutspende: Leonie Müller

Blutspenden sind ein unverzichtbarer Bestandteil der medizinischen Versorgung. Täglich werden Blutkonserven beispielsweise für Unfallopfer, bei Operationen, in der Krebstherapie sowie zur Behandlung schwerer Erkrankungen benötigt. Da Blut nur begrenzt haltbar ist, sind die Blutspendedienste auf regelmäßige Spenden angewiesen.

„Jede Blutspende kann Leben retten. Mit einer Blutspende kann nahezu jeder gesunde Erwachsene einen wichtigen Beitrag leisten und Menschen in schwierigen Lebenssituationen helfen“, betont der Vorsitzende des DRK-Ortsvereins Steinau, Manfred Heil. Daher freue man sich besonders über die anhaltend hohe Spendenbereitschaft in der Region.

Für die Durchführung des Termins waren zwei Ärzte, sechs Mitarbeitende des Blutspendedienstes sowie neun ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des DRK-Ortsvereins Steinau im Einsatz.

Die nächste Möglichkeit zur Blutspende in Steinau besteht am 6. Oktober. Das DRK lädt alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, dieses wichtige Angebot zu nutzen und mit ihrer Spende einen wertvollen Beitrag für die Gesundheitsversorgung zu leisten.

30 Arbeitsgemeinschaften, Profilunterricht und Hausaufgabenbetreuung stehen an der Henry-Harnischfeger-Schule zur Auswahl

  • Henry-Harnischfeger-Schule

Die Qual der Wahl: Schülerinnen und Schüler schauen sich das vielfältige Nachmittagsangebot der Henry-Harnischfeger-Schule an.Von Begabungsförderung zu Kooperationen mit Vereinen und Unternehmen: 30 Arbeitsgemeinschaften, Profilunterricht und Hausaufgabenbetreuung stehen an der Henry-Harnischfeger-Schule zur Auswahl

„Gehe ich in die Chemie AG oder singe ich lieber im Chor? Will ich Fußball spielen lernen oder meinen Aufschlag im Tischtennis beim Bundesligaverein TTC Salmünster verbessern?“ – diese Fragen stellen sich derzeit rund 1000 Grund- und Sekundarstufenschülerinnen und -schüler der Henry Harnischfeger Schule Bad Soden Salmünster.

Für die sechs Klassen des neuen Jahrgangs 5 bedeutet dies zunächst ein Schnuppern in den Profilbereichen IT, Naturwissenschaften, Sport, Kreativität oder Sprachen, bevor zum Halbjahr eine verbindliche Wahl getroffen wird.

Wer seinen Mitschülerinnen und Mitschülern in Notsituationen helfen möchte, ist in der Schulsanitäter AG gut aufgehoben. Die Arbeitsgemeinschaft „Chemie – mach mit!“ forscht auch in diesem Jahr weiter an naturwissenschaftlichen Fragestellungen und nimmt – als bewährte Kaderschmiede für Hessensieger – erneut am Landeswettbewerb Chemie der Goethe Universität Frankfurt teil.

Als zertifizierte Gütesiegelschule im Bereich Begabtenförderung bietet die Henry-Harnischfeger-Schule die Digitale Drehtür an. Das ortsansässige Unternehmen Maxworx ermöglicht mit IT2school erste Schritte ins Programmieren. Die Medien AG widmet sich Ton- und Videoschnitt, während in den AGs Nähen und Kreatives Gestalten handwerkliche Fähigkeiten ausprobiert werden können.

Neben Spanisch AGs stehen den Schülerinnen und Schülern auch Unterstützungsangebote in den Hauptfächern zur Verfügung. Gemeinsam mit dem Naturschutzbund NABU e. V. wird zudem der Schulgarten gepflegt.

Von Montag bis Donnerstag können Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I nach dem gemeinsamen Mittagessen in der Mensa die Hausaufgabenbetreuung besuchen. Grundstufenschülerinnen und -schüler nutzen die Hausaufgabenbetreuung in den Stunden 5 und 6; darüber hinaus werden Grundschulkinder im Elternverein „Kinderbude“ betreut.

„Wir freuen uns, dass wir wieder in vielen AGs schulformübergreifend lernen: Grundschüler und Sekundarstufenschüler gemeinsam. Dies ist eine große Stärke unserer Schule. Unsere neuen Schülerinnen und Schüler werden in den ersten Schulwochen von unseren ehrenamtlich tätigen Schüler-Buspaten zum richtigen Bus geführt, sodass alles glatt laufen wird. Die Anmeldung zu den Arbeitsgemeinschaften erfolgt über Anmeldebögen, die in der Verwaltung ausliegen oder auf der Schulhomepage www.hhs-live.de zum Download bereitstehen“, erläutert Julia Czech, Pädagogische Leiterin der Henry-Harnischfeger-Schule Bad Soden-Salmünster, abschließend.

Henry-Harnischfeger-Schule begrüßt Fünftklässler

  • Henry-Harnischfeger-Schule

Sechs neue Klassen im Jahrgang 5 werden willkommen geheißen

Schüler und Eltern werden willkommen geheißen.Bad Soden-Salmünster. Mit großer Vorfreude und festlicher Stimmung hat die Henry-Harnischfeger-Schule Bad Soden-Salmünster am 11. August 2026 ihren neuen Jahrgang 5 begrüßt. In drei aufeinanderfolgenden Einschulungsfeiern wurden insgesamt sechs neue Klassen feierlich aufgenommen – musikalisch begleitet von Schülerinnen und Schülern des Jahrgangs 6 unter der Leitung von Musiklehrer Alexander Zahn.

Schulleiterin Susanne Glück eröffnete die Veranstaltungen und erinnerte an das Leitbild der Schule: „HHS: Wir sind hilfsbereit, höflich, stark“. Anschließend übernahm Ann-Kathrin Koch, Stufenleiterin der Jahrgänge 5 bis 7, die offizielle Einschulung in der festlich geschmückten Mensa. Unterstützt wurde sie dabei von engagierten Bus- und Klassenpaten aus dem Jahrgang 9, die den neuen Schülerinnen und Schülern den Übergang erleichtern sollen.

Die sechs neuen Klassen werden von den Klassenlehrkräften Stefanie Lechner (5a), Tobias Bauer (5b), Rebecca Müller (5c), Andrea Wendling (5d), Christian Ellinghaus (5e) und Corinna Löffert (5f) geleitet, die ihre Schützlinge an diesem besonderen Tag erstmals in Empfang nahmen. Während die Schülerinnen und Schüler ihre neuen Klassenräume und das schulische Umfeld erkundeten, erhielten die Eltern ein umfassendes Informationsangebot: Lehrkraft Sebastian Krewald gab den Eltern eine Einführung in die schulische IT, die Nutzung des Schulportals sowie das vom Main-Kinzig-Kreis zur Verfügung gestellte Microsoft Office 365-Paket. Lehrkraft Elke Ziegler stellte das einzigartige Buspatenkonzept dar, das sicherstellt, dass die Schülerinnen und Schüler sicher zur Schule und wieder nach Hause kommen. Stufenleiterin Ann-Kathrin Koch stellte Inhalt und Ablauf der bevorstehenden Einführungswoche vor, die das Kennenlernen der Integrierten Gesamtschule mit Grundstufe in den Fokus rückt. Ein liebevoller Höhepunkt bildeten die selbstgebastelten Schultüten, die den neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässlern überreicht wurden. Zusätzlich erhielten sie Schul-Schlüsselanhänger, gesponsert vom Förderverein. Abschließend konnten die Eltern in der Pausenhalle das vielfältige Nachmittagsangebot mit Arbeitsgemeinschaften, Förderkursen und Hausaufgabenbetreuung ansehen und die Schulsozialarbeit kennenlernen.

Der Einschulungstag war ein voller Erfolg und markierte für die neuen Schülerinnen und Schüler einen gelungenen Start in ihre Schulzeit an der Henry-Harnischfeger-Schule.

Turnverein 1906 e.V. Wächtersbach: Jungensportgruppe sucht Übungsleiter/-in

  • Turnverein Wächtersbach

Wächtersbach. Der Turnverein 1906 e.V. Wächtersbach sucht eine Übungsleiterin / einen Übungsleiter für die Sportgruppe „Jungen in Bewegung“. Die Jungen im Alter von sechs bis zwölf Jahren lieben die Abwechslung. Sie bewegen sich gerne mit Kleingeräten wie Bällen, Ringtennis, Indiaca durch die Halle oder erproben ihre Geschicklichkeit an Turnstationen wie Tauen, Schaukelringen und ähnlichen.

Wer könnte sich vorstellen diesen Jungen ihre Übungsstunde mittwochs von 16 bis 17 Uhr in der Sporthalle in Wächtersbach zu ermöglichen?

Meldung per E-mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Die WCV-Rentner-Gang schlägt wieder zu

  • 1. Wächtersbacher Carnevalsverein

Die WCV-Rentner-Gang schlägt wieder zuWächtersbach. Tatkräftig, gut gelaunt und bestens ausgerüstet haben die rüstigen WCV-Rentner wieder einmal bewiesen, dass sie längst noch nicht zum alten Eisen gehören. Rund um das WCV-Casino wurden die Grünanlagen auf Vordermann gebracht, Hecken gestutzt, Beete gepflegt und überall fleißig angepackt.

Unter der „Anleitung“ von WCV-Sitzungspräsident Nicky Kailing wurde gearbeitet – wobei sich im Laufe des Nachmittags durchaus die Frage stellte, wer hier eigentlich wen angeleitet hat! Mit ihrer langjährigen Erfahrung hatten die Rentner den einen oder anderen guten Tipp parat und sorgten dafür, dass am Ende alles geschniegelt aussah.

Auch die Grabstätte der Fastnacht wurde von Unkraut befreit. Schließlich dauert es gar nicht mehr so lange, bis sie traditionell wieder ausgegraben wird. Dank des engagierten Einsatzes der Rentner ist rund ums Vereinsheim nun alles bestens vorbereitet – und der WCV kann sich einmal mehr auf seine fleißigen Helfer verlassen.

Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten!

EFC Adlerauge 09 in Lohr

  • EFC Adlerauge 09 Birstein/Wächtersbach

EFC Adlerauge 09 in LohrWächtersbach. Mit rund 30 Mitgliedern, in Dirndl und Lederhosn besuchte der EFC Adlerauge 09 wieder mal die Lohrer Spessartfestwoche. Die ausgelassene Stimmung schon auf der Hinfahrt mit Geburtstagsständchen, fand ihren Höhepunkt im vollbesetzten Zelt bei der Partyband „OhLaLa“ sowie auf dem Festgelände bei diversen Fahrgeschäften. Wieder einmal war es ein toller Ausflug abseits des Fußballs mit super Stimmung. Der nächster Stammtisch ist am 7. August im „Kikeriki“, und am 4. September in der „Post. Infos: https://efc-adlerauge-waechtersbach.jimdofree.com/

Das Schmetterlingsabenteuer der Evangelischen Kindertagesstätte: Vom Träumen zum Fliegen

  • Evangelische KiTa Wächtersbach

Das Schmetterlingsabenteuer der Evangelischen Kindertagesstätte: Vom Träumen zum FliegenWächtersbach. In der Evangelischen Kita Wächtersbach flatterte es in den vergangenen Monaten an allen Ecken: Die Kinder begaben sich auf eine bunte Schmetterlings Lernreise, die den Kita-Alltag in ein kleines Wunderland verwandelte. Vom ersten Pinselstrich bis zum letzten Flügelschlag – überall wurde gestaunt, gelacht und entdeckt.

Schon beim Basteln und Malen füllten sich die Gruppenräume mit farbenfrohen Kunstwerken. Überall hingen flatternde Papierflügel, gemalte Falter und kleine Kunstschätze, die von neugierigen Kinderhänden geschaffen wurden. Selbst in der Küche wurde es kreativ: Aus Blätterteig entstanden knusprige Schmetterlinge, die nach dem Backen mit großem Vergnügen vernascht wurden.

Ein echtes Highlight war der Ausflug ins Schmetterlingshaus nach Frankfurt. Für viele Kinder war bereits die Zugfahrt ein Abenteuer – große Augen, kleine Hände an den Fenstern, gespannte Vorfreude. Und dann, im Schmetterlingshaus, schien die Zeit kurz stillzustehen: Überall schwebten bunte Falter durch die Luft, setzten sich auf Schultern, flatterten an kleinen Nasen vorbei und ließen die Kinder in ein Meer aus Farben eintauchen. Viele Eltern erzählten später, wie lange ihre Kinder noch von diesem Tag schwärmten.

Doch das größte Staunen brachte das Raupen Aufzuchtprogramm in der Kita. Acht kleine Raupen – fünf Kohlweißlinge und drei Schwalbenschwänze – wurden zu echten Stars. Täglich wurden sie gefüttert, entkotet und mit liebevollen Blicken begleitet. Die Kinder beobachteten jede Veränderung, fieberten beim Verpuppen mit und jubelten, als die ersten Flügel sichtbar wurden. Manche Eltern fühlten sich dabei an die „kleine Raupe Nimmersatt“ erinnert – nur dass die Geschichte diesmal direkt vor ihren Augen lebendig wurde.

Als die Schmetterlinge schließlich schlüpften, durften sie in die Freiheit starten – in ein kleines Paradies, das die Kinder selbst vorbereitet hatten. Mit selbst gepflanzten Blumen sorgten sie dafür, dass die Falter ein schönes Zuhause fanden. Auch die Eltern waren täglich Teil dieses Abenteuers: Viele blieben morgens noch einen Moment länger stehen, um gemeinsam mit ihren Kindern die Raupen zu bestaunen.

Zum Abschluss hatten die Kinder eine Idee, die einfach zu schön war, um sie nicht umzusetzen: eine Geburtstagsparty für die Schmetterlinge. Und so wurde gefeiert – mit bunter Schmetterlingsschminke, flatternder Musik und einem zauberhaften Buffet, das genauso farbenfroh war wie die kleinen Gäste mit Flügeln.

Mit dieser Schmetterlings Lernreise zeigte die Kita, wie fantasievoll, lebendig und kindernah Bildungsarbeit sein kann – ein Projekt, das noch lange in kleinen Herzen weiterflattern wird.

Ein Freiwilliges Jahr, das Orientierung gab: Hannah zieht Bilanz ihres FSJ beim DRK Kinzigtal

  • DRK Kreisverband Kinzigtal

Ein Freiwilliges Jahr, das Orientierung gab: Hannah zieht Bilanz ihres FSJ beim DRK KinzigtalGelnhausen. Vor einem Jahr entschied sich die damals 18-jährige Hannah bewusst gegen den direkten Einstieg in Ausbildung oder Studium und für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) beim DRK Kinzigtal. Heute blickt die 19-Jährige auf ein Jahr zurück, das ihr neue Einblicke ermöglicht und sie persönlich weitergebracht hat.

Während ihres FSJ unterstützte Hannah die Abteilung „Erste Hilfe“ bei der Organisation und Durchführung von Kursen. Dazu erhielt sie eine medizinisch-pädagogische Grundausbildung, um selbständig Kurse im Bereich „Erste Hilfe“ halten zu können. „Ich wollte nach der Schule etwas Praktisches machen und mich gleichzeitig sozial engagieren“, erzählt sie. Schnell habe sie festgestellt, wie abwechslungsreich die Aufgaben sind. Neben der Vor- und Nachbereitung von Kursen gehörte auch die Arbeit mit unterschiedlichen Gruppen zu ihrem Alltag.

Besonders gern erinnert sich Hannah an die Erste-Hilfe-Kurse in Kindergärten. Nach einem Kurs überreichten ihr einige Kinder selbstgemalte Bilder und erzählten stolz, dass sie ihren Familien nun zeigen könnten, wie man einen Notruf absetzt oder einen Verband anlegt. „Solche Begegnungen haben mir gezeigt, wie viel Freude es macht, Erste-Hilfe zu vermitteln“, sagt Hannah.

Gerade das Sprechen vor größeren Gruppen habe sie anfangs Überwindung gekostet. Mit der Zeit gewann sie mehr Sicherheit und übernahm zunehmend eigenständig Verantwortung. „Ich hätte vorher nicht gedacht, dass es mir einmal so viel Freude machen würde, Wissen zu vermitteln und vor Menschen zu sprechen.“ Das FSJ habe ihr geholfen, ihre Stärken besser kennenzulernen und berufliche Orientierung zu gewinnen.

Für Hannah war das Freiwillige Soziale Jahr eine gute Möglichkeit, sich nach der Schule auszuprobieren. „Man sammelt viele Erfahrungen, entwickelt sich persönlich weiter und bekommt einen guten Einblick in den Arbeitsalltag.“

Neben der praktischen Tätigkeit profitieren FSJlerinnen und FSJler beim DRK Kinzigtal von einer monatlichen Vergütung, 24 Urlaubstagen sowie regelmäßigen Seminaren und Fortbildungen. In der Abteilung Erste Hilfe erhalten sie zudem eine medizinisch-pädagogische Grundausbildung und haben die Möglichkeit, selbstständig Kurse durchzuführen. Für Fahrten zu den Einsatzorten steht ein Dienstfahrzeug ab der jeweiligen Einsatzstelle zur Verfügung.

Wer wie Hannah nach der Schule praktische Erfahrungen sammeln, sich sozial engagieren und gleichzeitig berufliche Orientierung gewinnen möchte, hat auch in diesem Jahr die Möglichkeit, ein Freiwilliges Soziales Jahr beim DRK Kinzigtal zu absolvieren. Einsatzstellen gibt es unter anderem in der Abteilung Erste Hilfe an den Standorten Gelnhausen und Schlüchtern. Weitere Informationen und Bewerbungen unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.

Wasserverband bittet um Verständnis – Absperrungen wegen Lebensgefahr unbedingt beachten!

Kinzigtalsperre: Staudammweg bis Ende Oktober 2026 vollständig gesperrt

Wasserverband bittet um Verständnis – Absperrungen wegen Lebensgefahr unbedingt beachten!Bad Soden-Salmünster/Ahl. Der Wasserverband Kinzig erneuert derzeit die Asphaltdichtung an der Kinzigtalsperre. Nachdem die zuständige staatliche Fachaufsicht beim Regierungspräsidium Darmstadt die erforderliche Genehmigung Ende Juni 2026 erteilt hat, konnte mit der Einrichtung der Baustelle begonnen werden.

Aufgrund der umfangreichen Bauarbeiten muss der Weg über den Staudamm voraussichtlich bis Ende Oktober 2026 vollständig für Besucherinnen und Besucher gesperrt werden.

Während der Arbeiten kommen schwere Baumaschinen und weitere technische Geräte zum Einsatz. Außerdem müssen in einzelnen Bereichen die Geländer und Absturzsicherungen vorübergehend entfernt werden. Ein Betreten des abgesperrten Baustellenbereichs ist deshalb äußerst gefährlich. Es besteht Lebensgefahr.

Der Wasserverband Kinzig bittet alle Besucherinnen und Besucher dringend, die eingerichteten Absperrungen, Warnschilder und sonstigen Hinweise zu beachten. Die Absperrungen dürfen keinesfalls umgangen, überstiegen, verschoben oder eigenmächtig geöffnet werden. Dies gilt auch dann, wenn in einzelnen Bereichen zeitweise keine Bauarbeiten stattfinden.

Durch die Sperrung des Staudammwegs ist eine vollständige Umrundung des Stausees bis zum Abschluss der Arbeiten nicht möglich. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, dies bei der Planung ihres Aufenthalts zu berücksichtigen und ausschließlich die freigegebenen und ausgeschilderten Wege zu nutzen.

Wasserverband bittet um Verständnis – Absperrungen wegen Lebensgefahr unbedingt beachten!
Einschränkungen

bei Ardeas Seenwelt

Die Baumaßnahme führt außerdem zu Nutzungseinschränkungen im Bereich der Ardeas Seenwelt. Für die Arbeiten muss der Wasserstand des Stausees planmäßig auf etwa 3,50 m abgesenkt werden. Unter diesen Bedingungen kann die Wasserfläche insbesondere für den Tretbootverleih am Bootshaus Ardeas Seenwelt vorübergehend nicht genutzt werden.

Der derzeit niedrige Wasserstand ist nicht auf die anhaltende Trockenheit zurückzuführen. Er ist durch die technisch notwendige und planmäßige Absenkung des Stausees für die Erneuerung der Asphaltdichtung bedingt.

Erneuerung in zwei

Bauabschnitten

Die Asphaltdichtung schützt den Staudamm und ist für den sicheren Betrieb der Kinzigtalsperre von zentraler Bedeutung. Bereits im Jahr 2014 wurde der nördliche Teil der Asphaltdichtung nach rund 35 Betriebsjahren vollständig erneuert. Am südlichen Teil war es damals nur notwendig die schützende Mastixschicht zu erneuern.

Nach inzwischen rund 47 Betriebsjahren hat nun auch der südliche Teil der Asphaltdichtung seine altersbedingte Nutzungsgrenze erreicht. Dieser Abschnitt wird daher jetzt grundlegend und vollständig erneuert.

Der Wasserverband Kinzig, dessen Mitglieder der Main-Kinzig-Kreis, die Stadt Hanau und die Stadt Frankfurt am Main sind, investiert für den Schutz der Menschen gegen Starkregen und Hochwasser rund drei Millionen Euro. Durch den Einsatz modernster Materialien und Bauverfahren werden die mechanische Widerstandsfähigkeit, die Lebensdauer und die Betriebssicherheit der Kinzigtalsperre dauerhaft verbessert.

Der Wasserverband Kinzig bittet deshalb die Bevölkerung sowie die Besucherinnen und Besucher der Kinzigtalsperre um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen. Die Sicherheit der Öffentlichkeit sowie eine sichere und zügige Durchführung der Arbeiten haben oberste Priorität.

Die Kinzigtalsperre wird ihre Aufgaben im Hochwasserschutz und bei der Niedrigwasseraufhöhung auch während der gesamten Bauzeit jederzeit erfüllen.

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