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Stammtisch des Altstadtfördervereins Wächtersbach zum Thema „Zierfachwerk“: Männer prägen die Fachwerkstädte

  • Altstadtförderverein

Stammtisch des Altstadtfördervereins Wächtersbach zum Thema „Zierfachwerk“: Männer prägen die FachwerkstädteWächtersbach. Nach diesem Vortrag geht man gewiss mit offeneren Augen durch Fachwerkstädte wie Gelnhausen oder Wächtersbach, man wird Ausschau halten nach Fachwerkfiguren wie Männern, Feuerböcken oder Andreaskreuzen. Der erste Stammtisch mit Charakterköpfen des Altstadtfördervereins Wächtersbach in diesem Jahr stieß im Altstadtcafé „Tally´s“ auf großes Interesse. Enesa Aumüller hatte Vorstandsmitglied Dirk Säufferer als Gast zu dem Thema Zierfachwerk in Wächtersbach und Gelnhausen eingeladen.

Fachwerkhäuser gebe es in Deutschland ungefähr seit 1250. In Amorbach gebe es etwa das Templerhaus von 1291. Dann geht es auch schon mit Gelnhausen los: Hier sind zum Beispiel das gotische Haus in der Kuhgasse und das alte Brauhaus am Romanischen Haus zu nennen. Sie stammen aus der Zeit um 1350. Wächtersbach hingegen blühte in der Renaissance erstmals auf, nicht nur mit dem Ausbau des Schlosses und dem Bau des Kirchturms. Hier sind das alte Rathaus von 1495 zu nennen, ca. 50 Jahre jünger ist der Rumpenheimer Hof. Seit dem Mittelalter sei Zierfachwerk verwendet worden, zum einen zur Repräsentation, zum anderen zur Dämonenabwehr. Symbole, die Unheil abwenden sollen wie etwa das Andreaskreuz seien in die Fassade eingebaut worden. Daraus wurden ab etwa 1530 die allgegenwärtigen „Feuerböcke“, also geschwungene, häufig verzierte Andreaskreuze. Andreaskreuze sind uralte heidnisch-christliche Symbole zur Abwehr von Unheil. In Gelnhausen und Wächtersbach findet sich jeweils ein Beispiel, wo man mit Andreaskreuzen Schlafzimmer markiert hat – zur Sicherheit für den Brandfall.

Prägend für unsere Fachwerkaltstädte seien aber die Männer in vielfachen Varianten: Von spätmittelalterlichen Vorstufen über den Frankenmann, den nordhessischen Hessenmann, den Wilden Mann und den Schutzengel-Mann. Im Absolutismus um 1700 und später während der Empfindsamkeit um 1750 entwickelten sich Sonderformen, die in Gelnhausen den Untermarkt prägen: „Im Absolutismus wurden die Menschen entmenschlicht“, das ist laut Säufferer die Botschaft der Mannfigur am Untermarkt 3, während man gegenüber am Eiscafé eilige Männer beim Fliehen beobachten kann. Solche fliehenden Männer gibt es in Wächtersbach auch in der Pfarrgasse 3.

Der Giebel des Rathauses in Michelstadt war offensichtlich Vorbild für den elf Jahre jüngeren Giebel des alten Rathauses in Wächtersbach. An beiden findet man dieselben spätmittelalterlichen Mannvorstufen, gerahmt von Andreaskreuzen.

Der Gelnhäuser Bürgermeister nannte Baudenkmäler in Gelnhausen jüngst „Schrottimmobilien“. Dem Referenten ist es wichtig, dass solche Bezeichnungen wieder aus der Welt kommen. Kulturdenkmäler seien kein Schrott. Leider schlügen sich die Fehleinschätzungen des Bürgermeisters derzeit bei der Sanierung des Fürstenhofs nieder. Dieser stamme im Kern aus dem Mittelalter, verfüge aber über bedeutendes Zierfachwerk, das noch nicht einmal richtig erforscht sei. Nun wird dieses Zierfachwerk mit Schindeln verkleidet. „Diese Schindelverkleidung kann und darf keinen Bestand haben“, so der Referent.

Diskutiert wurde die Historie des Rumpenheimer Hofs in Wächtersbach, der derzeit die Volksbank beherbergt. Er ist nach vorliegenden Informationen gleich alt wie der Fachwerkaufbau des Fürstenhofs (1549) und verfügt erkennbar über dieselbe Bauweise. Wenn sich diese Datierung bewahrheiten sollte, verfügen beide über Mannfiguren, die es vor 1550 in Hessen eigentlich gar nicht gab. „Die Fachwerkforschung ist seit längerem auf der Suche nach Hessens ältesten Männern“, erläuterte der Referent. Sind sie etwa hier zu finden? Und sind beide Gebäude in einem Zug erbaut worden?

Ab 1770 dominierte der Klassizismus. Für Zierfachwerk war kein Raum mehr, vielmehr war Fachwerk eher schambesetzt. Fachwerk wurde verputzt oder verschindelt und häufig erst in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts wiederentdeckt, so in Gelnhausen anlässlich des Hessentags. Irritationen lösten deshalb ein Diskussionsbeitrag aus, wonach es nicht nur am Fürstenhof, sondern auch am Obermarkt eine Fachwerkfassade neuerlich unter Putz gelegt werden soll.

Dr. Eberhard Wetzel berichtete aus seiner langjährigen Erfahrung mit der Sanierung von Fachwerkhäusern und wies darauf hin, dass gerade auf diesem Gebiet die Denkmalbehörden häufig inkonsistent handelten.

Der aktuelle Stand zum Zierfachwerk ist abrufbar unter www.altstadt-waechtersbach.de/zierfachwerk. Die Arbeit wird bis zu einer späteren Drucklegung fortgeschrieben.

Der Dank der Vorsitzenden Enesa Aumüller galt dem Referenten und Chantal Bräscher, der neuen Pächterin des Altstadtcafés, die ihr „Tally’s Café“ eine Woche vor der offiziellen Eröffnung für diesen Stammtisch zur Verfügung stellte. Den leckeren Kuchen können die Teilnehmer jedenfalls empfehlen.

Jahreshauptversammlung des VDK- Ortsverband Aufenau

  • VdK Ortsverband Aufenau

Erster von links: Bürgermeister Andreas Weiher, 2. von links: Julius Bergmann VdK, dritte von links: Ortsvorsteherin Angelika Schaub, fünfter von links: Jan Volkmann, Stadtverortnentenvorsteher.Aufenau. In der diesjährigen Jahreshauptversammlung des VDK- Ortsverband Aufenau standen die Ehrungen langjähriger Mitglieder im Mittelpunkt.

Roger Schöpf begrüßt im Namen des gesamten Vorstandes alle Mitglieder des Ortsverbandes, Ortsvorsteherin Angelika Schaub, Bürgermeister Andreas Weiher und den Stadtverordnetenvorsteher Jan Volkmann, die in ihren Grüßen die Arbeit des Ortsverbandes Aufenau sehr lobten.

Als besonderen Dank für die Arbeit und das Engagement überreichte Herr Bürgermeister Andreas Weiher eine Spende.

Zum Gedenken an verstorbene Mitglieder wurde zu einer Schweigeminute aufgerufen. Anschließend wurden die Ehrungen für langjährige Mitglieder durch Barbara Rienahs vorgenommen.

Für 10 Jahre Mitgliedschaft beim VdK Ortsverband Aufenau wurden geehrt: Karola Alt, Reinhard Gottschalk, Wolfgang Hankeln, Werner Holtsche, Wendeline Junk, Hartmut Masal, Adelheid Mayer, Eveline Neusser, Erwin Nix, Horst Schneeweis, Michael Lemmer, Christa Weisgerber.

Für 15 Jahre Mitgliedschaft beim VdK Ortsverband Aufenau wurden geehrt: Rita Cox, Sabine Chupik.

Für 20 Jahre Mitgliedschaft beim VdK Ortsverband Aufenau wurden geehrt: Helmut Freund, Bettina Freund.

Für 25 Jahre Mitgliedschaft beim VdK Ortsverband Aufenau wurden geehrt: Anita Zuckrigl.

Für 30 Jahre Mitgliedschaft beim VdK Ortsverband Aufenau wurden geehrt: Magdalena Busto, Arthur Gather.

Barbara Rienahs berichtete über den Kassenstand. Entlastung für den Vorstand durch Angelika Schaub die die Kassenbestände prüfte.

„Ehrenamt benötigt immer Helfer“, unter diesem Motto fragt Roger Schöpf ob jemand bereit wäre den Vorstand und dessen Arbeit zu unterstützen. Zum Beispiel bei Besuchen von Mitgliedern die Jubiläen, Geburtstage oder im Krankenstand sind. Ein Mitglied ist bereit sich im nächsten Jahr mit einzubringen.

Beim nächsten Programmpunkt wurde über die Veranstaltungen und Treffen aus dem Jahr 2024 berichtet. Beispielhaft wurde der Kräppel- Nachmittag sowie das jährliche Grillfest, Oktoberfest und die Weihnachtsfeier mit dem Jubiläum 75 Jahre Ortsverband Aufenau sehr gut besucht. Ebenso fanden die Info-Veranstaltungen und die Teilnahme an der Messe Wächtersbach regen Zuspruch.

Julius Bergmann lädt alle Mitglieder recht herzlich zu den kommenden Veranstaltungen ein. „Zu unserem jährlichen Grillfest haben wir in diesem Jahr ein Bauchredner zur Unterhaltung eingeladen. Wir hoffen auf regen Zuspruch und einen wunderschönen Nachmittag“

Zum Schluss bedankt sich Roger Schöpf in Vertretung von Julius Bergmann bei allen Vorstandmitgliedern für die geleistete ehrenamtliche Tätigkeit. Ein besonderer Dank geht an die Stadt Wächtersbach für die immer wieder zur Verfügung gestellten Räume.

Ehrenamtliches Engagement von Lehrkräften für ihre Schülerinnen und Schüler

  • Henry-Harnischfeger-Schule

Jury-Sitzung des Wettbewerbs „Bester Praktikumsbericht“ des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft an der Henry-Harnischfeger-Schule

Die Jury, bestehend aus Lehrkräften aller teilnehmenden Schulen, wählt aus über 150 Praktikumsberichten die besten aus.Bad Soden-Salmünster. Fünfzehn Lehrkräfte aus fünf verschiedenen Schulformen trafen sich in der Bibliothek der Henry-Harnischfeger-Schule Bad Soden-Salmünster zur Jury-Sitzung „Bester Praktikumsbericht“.

In diesem Jahr wird der regionale Arbeitskreis Schule-Wirtschaft, der von Julia Czech in der Region Main-Kinzig-Kreis Mitte/Ost geleitet wird, seine Preisverleihung erneut während der Bergwinkel Ausbildungsbörse in Steinau am 17. Mai 2025 vornehmen. „Wir danken vor allem den Kreissparkassen Gelnhausen und Schlüchtern für die Übernahme der Preise.“, so Julia Czech.

Zu den teilnehmenden Schulen in diesem Jahr zählen erneut das Ulrich-von-Hutten Gymnasium Schlüchtern, die Stadtschule Schlüchtern, die Max-Wolf-Schule Schlüchtern, die Brüder-Grimm-Schule Steinau, die Haupt- und Realschule Birstein, die Henry-Harnischfeger-Schule Bad Soden-Salmünster, die Kreisrealschule Bad Orb, die Haidefeldschule Birstein, die Friedrich-August-Genth-Schule Wächtersbach und die Hans-Elm-Schule Sinntal.

Besonders erfreulich seien das hohe Niveau und die Kreativität der Praktikumsberichte aller teilnehmenden Schülerinnen und Schüler. Zwei Berichte pro Klasse durften von den Klassenlehrkräften bzw. Arbeitslehre-Lehrkräften eingesendet werden.

Wer zu den diesjährigen Gewinnerinnen und Gewinnern zählt, werden sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die betreuenden Lehrkräfte und Praktikumsbetriebe in den nächsten Tagen erfahren. „Das Tolle ist“, so Julia Czech, „dass die Region Main-Kinzig-Kreis Mitte/Ost in den letzten Jahren bis zur Hessen-Ebene gekommen ist und einige Hessensiegerinnen und -siegern von unseren Schulen kommen. Wir drücken jedenfalls alle Daumen für die anstehenden Runden und freuen uns auf die Preisverleihung während der Bergwinkel Ausbildungsbörse.“

Akademische Examensfeier der Notfallsanitäter und Notfallsanitäterinnen - 11 Absolventen der Rettungsdienstschule feiern ihr Examen

  • Rettungsdienstschule Gelnhausen

Akademische Examensfeier der Notfallsanitäter und Notfallsanitäterinnen - 11 Absolventen der Rettungsdienstschule feiern ihr ExamenGelnhausen. Freudige Aufregung, Stolz und tiefe Verbundenheit kennzeichneten die Examensfeier der Notfallsanitäter und Notfallsanitäterinnen im Spessartforum in Bad Soden-Salmünster. Zum Abschluss ihrer dreijährigen Ausbildung in der Rettungsdienstschule Gelnhausen gab es eine feierliche Übergabe der Examenszeugnisse. Begleitet von ihren Familien und Freunden erlebten die nun examinierten Notfallsanitäter und Notfallsanitäterinnen einen bewegenden Abend.

In mehreren Reden wurden die Ausbildung und das Berufsbild beleuchtet, Einblicke in drei Jahre intensive Lernzeit und persönliche Entwicklung gegeben. Michael Kronberg, Kreisgeschäftsführer des DRK Gelnhausen-Schlüchtern, betonte die wichtige Rolle eines sich stets weiterentwickelnden Berufes in der sich wandelnden Gesellschaft: „Ihr seid die, die immer kommen, egal warum der Notruf getätigt wurde. Das ist eine große Verantwortung, auf die ihr mit eurer Ausbildung bestens vorbereitet, seid.“ Klassenlehrer Yannick Krohn bedankte sich bei einer außergewöhnlichen Klasse: „Ihr habt es mir leicht gemacht, weil euer Zusammenhalt und eure Motivation euch durch drei intensive Jahre getragen haben.“ Besonders erfreulich ist, dass alle elf Azubis die staatliche Prüfung bestanden haben und die Klasse damit eine Erfolgsquote von 100% erreicht hat. Den besten Notendurchschnitt von 1,3 erreichte Julian Fischer, Marika Heusohn bestand mit einem Durschnitt von 1,6 und auf Platz drei von elf steht Jona Neumann mit dem Notendurchschnitt von 1,7. Schulleiter Michael Dittmer lobte die hervorragenden Leistungen aller Absolventinnen und Absolventen und gab ihnen diesen Rat mit auf den Weg: „Bewahrt euch die Motivation und die Lernbereitschaft und bleibt Notfallsanitäter mit Herz.“

Alle elf Absolventen und Absolventinnen aus den DRK-Kreisverbänden Fulda, Mittelhessen, Büdingen und Gelnhausen-Schlüchtern dürfen sich über die Übernahme durch ihre Ausbildungsbetriebe in ein festes Arbeitsverhältnis freuen. Das DRK Gelnhausen übernimmt fünf frisch gebackene Notfallsanitäter und Notfallsanitäterinnen. „Wir freuen uns immer, wenn wir die Azubis aus unserer Rettungsdienstschule übernehmen dürfen. Sie sind dem DRK verbunden und möchten ihren Berufseinstieg mit uns gestalten. Das freut mich sehr“, sagt Michael Kronberg.

Mit der Rettungsdienstschule in Gelnhausen gleich neben der großen Wache im Henry-Dunant-Haus hat der Kreisverband Gelnhausen-Schlüchtern ein Gegenmittel gegen den Fachkräftemangel im Rettungsdienst gefunden. „Durch die Schule mit ihren Absolventen können wir den steigenden Bedarf an Mitarbeitenden im Rettungsdienst decken“, erklärt Michael Kronberg. Die Rettungsdienstschule wurde bereits vor elf Jahren gegründet. Eine Gesetzesänderung schaffte ein neues Berufsbild, das des Notfallsanitäters. In der dreijährigen Ausbildung starten die Azubis mit viel Theorie, die dann Stück für Stück durch Praxisanteile ergänzt wird. Praktika in Kliniken, in der Pflege, in der Psychiatrie und auf der Intensivstation runden die Ausbildung ab. Nach drei Jahren starten top ausgebildete Notfallsanitäter und Notfallsanitäterinnen in den Dienst. Ausbildungsstart an der Rettungsdienstschule ist immer der 1. April und der 1. Oktober. Alle Informationen zu den Berufen im Rettungsdienst gibt es auf der Website der Rettungsdienstschule: rettungsdienstschule-gelnhausen.de

Hessische Kulturstiftung fördert neues Buchprojekt über die Schlierbacher Keramikdesignerin Ursula Fesca

  • Brachttal Museum
  • Museumsverein Brachttal

Übergabe des Förderbescheides an das Projektteam (von links): Oliver Ungermann, Ulrich Berting, Kirsten Keidl, Claudia Scholtz, Beate Trautmann und Erich Neidhardt. Foto: Museums- und Geschichtsverein Brachttal e.V.Spielberg. Die Geschäftsführerin der Hessischen Kulturstiftung, Claudia Scholtz und ihre Projektmanagerin Kirsten Keidl besuchten in der vergangenen Woche das Brachttal Museum in Spielberg.

Sie folgten damit einer Einladung des stellv. Vorsitzenden Ulrich Berting, die er bereits bei der Vorstellung des Fachbuches über den unvergessenen Jugendstilkeramiker Christian Neureuther
im historischen Saal des DGH Schlierbach ausgesprochen hatte. Jetzt hatten sie von dieser Einladung Gebrauch gemacht. Aber noch ein weiterer Grund führte die Vertreterinnen der Kulturstiftung ins Brachttal Museum: ihr Interesse galt neben der Ausstellung zu Ursula Fesca auch dem Bearbeitungsstand des Fachbuches über diese stilprägende Künstlerin.

Der Vorsitzende des Museums- und Geschichtsvereins, Erich Neidhardt, begrüßte die beiden Damen und stellte ihnen das Projektteam vor. Ulrich Berting (Konzeption und Projektleitung), Oliver Ungermann (Fachberatung und Fotografie), sowie Beate Trautmann (Fotografie, und Layout) vom Museums- und Geschichtsverein Brachttal e.V. arbeiten derzeit an einem umfassenden Fachbuch über das Wirken von Ursula Fesca. Hierin soll nicht nur das Gesamtwerk dieser Künstlerin abgebildet und beleuchtet, sondern auch der Mensch Ursula Fesca näher betrachtet werden.

„Neue Erkenntnisse fließen ständig ins Buch ein, das bereits jetzt schon großes Interesse bei der Bevölkerung findet. Zeitzeugen erinnern sich und berichten noch immer gerne über das Wirken dieser großartigen Künstlerin und des Menschen Ursula Fesca“, betonte Ulrich Berting, der zusammen mit Oliver Ungermann und Beate Trautmann die Vertreterinnen der Kulturstiftung durch die Ausstellung führte.

So konnten sie sich vor Ort von der Vielfalt und Kreativität der Ausnahmekünstlerin, die die Produktpalette der Wächtersbacher Steingutfabrik in der Zeit zwischen 1931 und 1965 maßgeblich geprägt hat, überzeugen. 

Die Geschäftsführerin der 1988 gegründeten Institution, Claudia Scholtz führte dabei aus, dass ihre Organisation seit vielen Jahren Buchprojekte und Ausstellungen fördere. Sie war begeistert von der

hochmodernen Formgebung, die Ursula Fescas Geschirre auszeichnete, vor allem auch von der Sorgfalt, mit der die Mitglieder des Museums- und Geschichtsvereins die historischen Zusammenhänge rekonstruierten. „Die mit sehr viel Sachverstand und Feinfühligkeit konzipierte und eingerichtete Ausstellung zu Ursula Fesca ist sehenswert“, stellte auch die Projektmanagerin fest.

„Die ehrenamtliche Arbeit der Vereinsmitglieder wird mit viel Herzblut und großem Engagement ausgeführt. Das ist nicht selbstverständlich“, betonte die Geschäftsführerin, Claudia Scholtz. „Wir freuen uns daher, nach dem fundierten Katalog zu dem Gründer und Leiter des Keramischen Ateliers Wächtersbach (KAW) Christian Neureuther,  nun auch die Produktion einer neuen Publikation zu Ursula Fesca mit einem angemessenen Betrag zu fördern“.

„Das kleine und feine Museum Brachttal im Ortsteil Spielberg ist ein Muss für alle Fans Wächtersbacher Steinguts - und auch für alle diejenigen, die sich für Tischkultur in Steingut und Keramik der 20er bis 60er Jahre interessieren. Besonders begeistert haben mich die Sachkenntnis, der Forschergeist und das Engagement des hoch motivierten Teams im Museums- und Geschichtsverein - und die wunderbaren, bisweilen auch seltenen Exponate“, resümierte die Geschäftsführerin der Hessischen Kulturstiftung.

Erich Neidhardt nahm die Förderzusage und das Lob aus so berufenem Munde gerne entgegen. „Wir freuen uns sehr, dass unsere Arbeit von so prominenter Stelle geschätzt und gewürdigt wird“, bedankte sich der Vorsitzende bei den aus der hessischen Landeshauptstadt angereisten Vertreterinnen der Stiftung.

Heimatforscher Rainer Mende präsentierte über 100.000 Jahre alte Bodenfunde im Brachttal-Museum

  • Brachttal Museum
  • Museumsverein Brachttal

Rainer Mende präsentiert einen steinzeitlichen „Schminkstein“Von weit her gekommen waren zahlreiche Besucher des Brachttal-Museums, die an der Präsentation des Gelnhäuser Heimatforschers und des weit über die Grenzen des Kreisgebietes hinaus bekannten „Steinzeitexperten“ Rainer Mende teilnahmen. Perfekte musikalische Begleitung zu diesem Event lieferte die Band „Sonja&Friends“ mit selbst komponierten und getexteten Liedern. Sie boten dem interessierten Publikum damit einen zusätzlichen Leckerbissen. So entstand am ersten Maisonntag eine interessante Mischung aus eigenwilliger und melodischer Musik, gepaart mit spannenden Informationen über die Steinzeitfunde aus unserer näheren Heimat. Mende hatte die teilweise über 100.000 Jahre alten Artefakte - zusammen mit seinem Vater, dem Dipl. Ingenieur und ehemaligen Kreispfleger für kulturgeschichtliche Bodenaltertümer Gerd Mende - schon in den
1960er Jahren bei systematischen Flurbegehungen ans Tageslicht gebracht und einige davon dem Museums- und Geschichtsverein Brachttal e.V. übereignet.

„Fundtypische Lagen“ dieser uralten Relikte fanden sich u.a. im Kinziggebiet flussaufwärts, im Spessart, der Wetterau und schließlich auch im Tal der Bracht bei Weilers, Schlierbach, Neuenschmidten und Hellstein. Klingen, Schaber und Pfeilspitzen waren nur einige der vom Kreisarchäologen Bergmann begutachteten und auf Echtheit geprüften Fundstücke. Ein besonders interessantes Exemplar war ein sogenannter „Schminkstein“, den Mende in der
Wetterau gefunden hatte. Dieser Stein diente den Steinzeitmenschen als Reibefläche, auf der mit einem eisenhaltigen Stein gerieben, manchmal mit Lehm vermischt und somit rotbraune Farbe gewonnen wurde. Dieses pulverartige Produkt diente sowohl Männern als auch Frauen als Schminke oder wurde in einigen Fällen auch bei Begräbniszeremonien für die Ausschmückung von Gräbern genutzt. Sehr beeindruckend war auch die Tatsache, dass der mitgebrachte Schminkstein auch nach tausenden von Jahren immer noch einige Farbpigmente enthielt.  „Die Reibefläche des Steines, der an seinen Rändern Aussparungen zum besseren Halten aufweist, war ursprünglich durchgängig mit roter Farbe versehen und ist ein sehr spannender Fund. Er dokumentiert den relativ hohen Kenntnisstand der Steinzeitmenschen“, erklärte Rainer Mende den interessierten BesucherInnen. Viele dieser Fundstücke sind jetzt im Brachttal Museum ausgestellt.

Der Museums- und Geschichtsverein Brachttal e.V. hat eigens hierfür eine kleine Ausstellung konzipiert, die auch am kommendem Öffnungstag, dem 1. Juni in der Zeit von 14 bis 17 Uhr im Brachttal Museum Spielberg zu sehen ist. Weitere Informationen gibt es unter www.brachttal-museum.de, auf facebook unter Museumsverein Brachttal oder bei den Vorsitzenden Erich Neidhardt (Tel 06053-600067) und Ulrich Berting (Tel 0178-8281945).

Motocross-Schnuppertag begeistert über 100 Kinder beim MSC Aufenau

  • MSC Aufenau

Motocross-Schnuppertag begeistert über 100 Kinder beim MSC AufenauAufenau. Der MSC Aufenau veranstaltete am Sonntag, 11. Mai, erneut seinen beliebten Schnuppertag für motocrossinteressierte Kinder und Jugendliche. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen nutzten über 100 junge Motorsportbegeisterte die Gelegenheit, ihre ersten Erfahrungen auf dem Motorrad zu sammeln.

Die Veranstaltung wurde von der Jugendgruppe des MSC unter Leitung von Jens Kraft sowie zahlreichen aktiven Vereinsfahrern organisiert. Mit großem Engagement betreuten sie die Nachwuchsfahrer und vermittelten erste Grundlagen im Umgang mit dem Motorrad. Auf verschiedenen Fahrzeugen – vom elektrischen STACYC-Bike für die Kleinsten bis hin zu Motorrädern mit 85 ccm – konnten die Kinder unter fachkundiger Anleitung ihre Geschicklichkeit und ihr Fahrgefühl testen. Auch ein Jugendquad stand zur Verfügung.

Besonders erfreulich war das große Interesse von Kindern ohne jegliche Vorerfahrung im Motocross. Viele von ihnen drehten an diesem Tag zum allerersten Mal Runden auf einer offiziellen Motocross-Strecke – ein unvergessliches Erlebnis, das für strahlende Gesichter sorgte.

Neben dem Fahrspaß stand auch das gesellige Beisammensein im Mittelpunkt. Für das leibliche Wohl war mit Würstchen, Getränken, Kaffee und Kuchen bestens gesorgt. Eltern, Geschwister und interessierte Besucher informierten sich währenddessen über den Verein und seine vielfältigen Aktivitäten.

Der MSC Aufenau zieht ein durchweg positives Fazit: Der Schnuppertag war ein voller Erfolg, der nicht nur den Teilnehmern, sondern auch den Helfern viel Freude bereitete. Der Verein hofft, dass einige der jungen Besucher ihre Begeisterung für den Motocross-Sport weiterverfolgen und sich künftig dem Verein anschließen werden.

Bereits am 14. Juni steht mit dem Flutlicht Motocross im Rahmen des Hessencups das nächste Highlight auf dem Programm. Motorsportfans dürfen sich auf spannende Rennaction bis tief in die Nacht hinein, eine Renndisco im Festzelt sowie ein spektakuläres Feuerwerk freuen. Weitere Informationen unter www.msc-aufenau.de.

Verkehrs- und Gewerbeverein Wächtersbach e.V.: Neuer Vorstand gewählt

  • Verkehrs- und Gewerbeverein Wächtersbach

Verkehrs- und Gewerbeverein Wächtersbach e.V.: Neuer Vorstand gewähltWächtersbach. Am 16. Mai fand die Jahreshauptversammlung des Verkehrs- und Gewerbevereins Wächtersbach e.V. im Landgasthof „Zur Quelle“ statt. Ein sehr wichtiger Punkt auf der Tagesordnung waren die Vorstandswahlen. Der Erste Vorsitzende Lars Wendt gab sein Amt nach 20 Jahren ab, ebenso wie der Zweite Vorsitzende Rüdiger Weiher nach über zehn Jahren nun sein Amt abgegeben hat. Auf dem Foto auf der Titelseite sind zu sehen: Von links: Heiko Jahn (neu gewählt als Beisitzer), Ingo Lieder (Vertreter Gewerbe), Bürgermeister Andreas Weiher (außerordentliches Vorstandsmitglied kraft Amtes), Helen Seeber (neu gewählte Erste Vorsitzende), Lars Wendt (ehemaliger Erster Vorsitzender), Verena Kohler (Schriftführerin), Silke und Heiko Dieckmann (neu gewählte Beisitzer). Auf dem Foto fehlen Wolfgang Krämer (Kassierer) und Dr. Philipp Tauber (neu gewählter Zweiter Vorsitzender).

Turnerinnen des Turnverein Wächtersbach holen vier Medaillen bei den Gau-Einzelwettkämpfen

  • Turnverein Wächtersbach

Turnerinnen des Turnverein Wächtersbach holen vier Medaillen bei den Gau-EinzelwettkämpfenWächtersbach. Am 17. Mai fanden in Bad Orb die Einzelwettkämpfe im Wettkampfsystem Turn 10 statt. Für den Turnverein Wächtersbach gingen 23 Turnerinnen an den Start.

Im Wettkampf der Jahrgänge 2017 bis 2019 starteten acht Turnerinnen aus Wächtersbach. Sina Becker sicherte sich die Goldmedaille. Mit nur 1,5 Punkten Unterschied erturnte sich Enissa Dizer den vierten Platz. Für die nachfolgenden Turnerinnen war es der erste Wettkampf im Turn 10 Wettkampf-System. Es platzierten sich Marla Huhn auf dem sechsten, Hanna Suchan auf dem siebten, Lotte Habermann auf dem achten und Tilda Niessner auf dem zehnten Platz. Lia Herber und Elea Dizer sicherten sich den 12. und 13. Platz. Alle sammelten erste wertvolle Wettkampferfahrungen.

In den Jahrgängen 2015 bis 2016 gingen insgesamt 22 Turnerinnen an den Start. Johanna Schramm und Emma Schaffer erturnten sich die Gold- und Bronzemedaille. Theresa Schirmer sicherte sich den vierten Platz. Nija Maggi Plank erzielte den fünften und Sarah Merz den sechsten Platz. Sie sammelten besonders am Trampolin mit zwei verschiedenen Saltis hohe Punktzahlen. Emma Neis erzielte den zehnten Platz, Lilly Heinkel den zwölften und Xenia Uzun den 18. Platz.

Im Wettkampf der Jahrgänge 2013 und 2014 platzierte sich Lara Herber mit über 10 Punkten Vorsprung auf den ersten Platz. Insgesamt starteten 30 Turnerinnen in diesen beiden Jahrgängen. Malea Lein sicherte sich den 13., Mila Sophie Grimm den 16., Johanna Wiedersum den 18. und Anni Spielmann den 22. Platz. Für Johanna und Anni war es der erste Wettkampf überhaupt.

Der Jahrgang 2011/2012 war vertreten durch Nicole Jakimenko und Tilda Spielmann. Sie erturnten sich den 11. und 18. Platz. Auch für Tilda war es der erste Wettkampf im Gerätturnen.

Alle Turnerinnen zeigten neu erlernte Elemente und können stolz auf ihre Ergebnisse sein. Ein erfolgreicher Wettkampftag geht für die Turnerinnen des Turnverein Wächtersbach zu Ende. Der nächste Wettkampf wird im November in Wächtersbach sein, dort werden die Turnerinnen als Mannschaften antreten.

Erfolgreiche Tatzen Abnahme bei der Freiwilligen Feuerwehr Aufenau

  • Freiwillige Feuerwehr Aufenau

Erfolgreiche Tatzen Abnahme bei der Freiwilligen Feuerwehr AufenauAufenau. Am Samstag, 17. Mai, legten zehn Kinder der „Aufenauer Feuerfüchse“ erfolgreich die Tatzen-Abnahme ab. Die Nachwuchsfeuerwehrmädchen und -jungen im Alter zwischen sechs und neun Jahren mussten dabei einige Aufgaben aus dem erlernten Wissen in der Feuerwehr lösen.

Bei der Durchführung des Kinderfeuerwehrabzeichens Hessen stehen Spiel und Spaß im Vordergrund. Das Abzeichen soll die Kinder zur Mitarbeit motivieren und die Arbeit der Kindergruppen in den Freiwilligen Feuerwehren nach innen und außen darstellen.

In verschiedenen Disziplinen, wie feuerwehrspezifische Aufgaben, das richtige Verhalten im Notfall, der richtige Umgang mit Feuer sowie ein Thema aus Sport, Kreativität, Soziales und Ökologie, stellten die Kleinsten in der Feuerwehr ihr Wissen und Können unter Beweis. Die Schwierigkeit einer Disziplin richtet sich nach dem Alter der Kinder.  Am Ende mussten alle noch einen Feuerwehr-Minigolf Parcours durchspielen. Die Aufgabe aus dem Punkt Ökologie wurde bereits mit dem Umwelttag in Aufenau am 22. März gemacht.

Die Tatzen-Abnahme wurde durch den Leiter der Kinderfeuerwehr Peter Schaub und dessen Team sowie dem Jugendfeuerwehrwart der Jugendfeuerwehr Aufenau Lukas Schneider begleitet. Die Tatzen wurden durch den Stadtjugendfeuerwehrwart Stefan Glück übergeben.

Das Nachmittagsprogramm beinhaltete noch eine Führung der Eltern durch die Feuerwehr mit einem anschließenden Grillnachmittag.

Die Freiwillige Feuerwehr Aufenau gratuliert allen Kindern zur erfolgreichen Tatzen-Abnahme.

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