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Hilfsgüterspenden für Ukraine übertrafen Erwartungen der kühnsten Optimisten

  • Arbeiterwohlfahrt Wächtersbach

awoWächtersbach. Der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt ist dafür bekannt, dass er sich den in Not befindlichen Menschen annimmt. Davon betroffen sind auch die Menschen in der Ukraine, die der Ortsverein bereits seit dem Kriegsbeginn im Monat Februar 2022 unterstützt. Indem er Hilfsgüter der verschiedensten Art, wie zum Beispiel Lebensmittel, Babynahrung,  Bekleidung, Decken, Körperpflegemittel, verschreibungsfreie Medikamente etc. annimmt und diese an Personen oder Organisationen, die den Transport in die Ukraine durchführen, liefert.

Nachdem der Ortsverein der AWO Wächtersbach über den Jahreswechsel hinaus eine kleine Verschnaufpause eingelegt hatte, um Kraft für neue Aktivitäten zu tanken, rief er im Januar 2026 zum wiederholten Male die Bevölkerung von Wächtersbach und der umliegenden Gemeinden zur Abgabe von Hilfsgütern auf. Was sich daraufhin am Freitag, 6. Februar, vor dem Vereinsraum der AWO Wächtersbach ereignete, übertraf selbst die Erwartungen der kühnsten Optimisten. Auto an Auto reihte sich vor dem Vereinsraum, um die darin befindlichen Hilfsgüter bei der AWO abzugeben. In lediglich zwei Stunden wurden so viel Hilfsgüter geliefert, dass das aus lediglich vier Personen bestehende Helferteam an die Grenzen seiner körperlichen Leistungsfähigkeit gehen musste, um den Anforderungen gerecht werden zu können. Doch nicht nur das Helferteam stieß an seine Grenzen, sondern auch der Vereinsraum, in dem das gespendete Material zwischengelagert wurde, hatte Probleme, die Hilfsgüter aufzunehmen.

Es war erfreulich festzustellen, dass das Schicksal, dem die im Kriegsgebiet wohnenden Menschen ausgesetzt sind, der Gleichgültigkeit innerhalb der hiesigen Bevölkerung keinen Raum ließ, sondern vielmehr ein hohes Maß an Empathie und Mitgefühl hervorrief. „Diese bewundernswerte Hilfsbereitschaft wird den Menschen, die sich in der schwersten Phase ihres Lebens befinden, sicherlich sehr gut tun. Sie wird auch deren Moral und deren Willen, nicht aufzugeben, sondern für das Überleben zu kämpfen, Kraft verleihen“, ist sich der Erste Vorsitzende der AWO Wächtersbach, Norbert Döppenschmitt, sicher.

Neben den abgegebenen vielfältigen Hilfsgütern sollen insbesondere die warme Winterbekleidung sowie die wärmenden Decken der frierenden Bevölkerung, die bei Aussentemperaturen von bis zu minus dreißig Grad in ungeheizten Wohnungen ausharren müssen, Schutz vor Erfrierungen bieten.

Sehr erfreut war Döppenschmitt auch darüber, dass sich Menschen aus den umliegenden Gemeinden an der humanitären Hilfsaktion für die Ukraine beteiligten. „Um diesen Menschen in deren tragischen und hilflosen Situation zur Seite zu stehen, darf kein Weg zu weit und keine Mühe zu groß sein. Zu kleinen Opfern, die der Rettung von Menschenleben dienen, muss jeder bereit sein. Wenn man sich einmal in die Lage dieser Menschen versetzt, würde man sich auch über jede Hilfe, und wäre sie noch so klein, freuen,“ so der Erste Vorsitzende der .AWO Wächtersbach.

Doch jede Hilfe, die für die in großer Not befindlichen Menschen zu leisten ist, bedarf des Engagements von Personen, die ihre Zeit und ihre Kraft diesen Menschen zur Verfügung stellen. So wie am vergangenen Wochenende, als nach der Entgegennahme der Hilfsgüter noch weitere Arbeiten, wie zum Beispiel das Be- und Entladen von insgesamt vier bis unter das Dach vollgepackten Kleinbussen mit Hilfsgütern sowie deren Beförderung, zu tätigen waren. „Lydia Gerwes sowie Doris und Manfred Prähler, gilt mein besonderer Dank. Sie unterstützen mich so gut sie können bei diesen teilweise nur mit großem körperlichen Aufwand zu verwirklichenden humanitären Aktionen. Ohne deren Hilfe könnten die vorgesehenen Maßnahmen nur in geringem Umfang in die Tat umgesetzt werden.  Diesen, im Vorstand der AWO Wächtersbach befindlichen Personen, gilt mein ganz besonderer Dank“, so Döppenschmitt.

„Einen großen Dank möchte ich auch den Spendern von Hilfsgütern zollen. Schön dass es diese, mit großem Herzen  ausgestatteten Menschen, die Nächstenliebe über das eigene Ego stellen, gibt. Insbesondere in schweren Zeiten ist diese uneigennützige Art eine der höchsten Tugenden, die von immenser Bedeutung geprägt ist“, schließt Döppenschmitt seine Ausführungen zu dieser mir großer Empathie verbundenen humanitären Aktion, ab.

Die AWO selbst erfuhr auch viele Worte des Dankes und des Lobes von den hilfsbereiten Menschen. „Schön, dass ihr euch für die Menschen in der Ukraine einsetzt“, oder auch, „wir sind euch für das große Engagement, das dem Wohle anderer in deren schwierigen Situation gilt, sehr dankbar,“ war für die Helferinnen und Helfer Labsal für deren Seelen und Motivation zugleich, sich auch künftig den in Not befindlichen Menschen zu widmen.

Ein närrischer Ritt durch den Wilden Westen beim WCV-Lachsaloon

  • 1. Wächtersbacher Carnevalsverein

wcvlachsalon2026 01Wächtersbach. Mit einem abwechslungsreichen Programm, viel Liebe zum Detail und jeder Menge närrischer Leidenschaft entführte der WCV sein Publikum in diesem Jahr in seinen „Lachsaloon“ in den Wilden Westen. Nachdem Nicky Kailing die örtliche Politprominenz und die befreundeten Vereine begrüßt hatte, war der formelle Teil erledigt – und der Spaß konnte beginnen.

Wenn die „Lollipops“, die Jüngsten des WCV, die Bühne stürmen, ist gute Laune garantiert. Kaum erklangen die ersten Takte, ging ein erwartungsvolles Raunen durch den Saal – und schnell war klar: Niedlich wird es auf jeden Fall, langweilig ganz sicher nicht. Mit ihrem diesjährigen Thema „Zahnputzpolizei“ nahmen sich die kleinen Wirbelwinde der Zahnge-sundheit an. Als bunte Süßigkeiten hüpften sie über die Bühne, wenig später kamen braune, löchrige Zähne hinzu, gefolgt von einer überdimensionalen Zahnbürste. Spielerisch und mit viel Witz zeigten die kleinsten Narren, dass ungepflegte Zähne nicht nur unschön aussehen, sondern auch echte Spaßbremsen sein können.

Auf die „Lollipops“ folgte die 23 Mädchen starke Minigarde, die mit ihrem neu einstudierten, thematisch passenden Gardetanz glänzte und eindrucksvoll bewies, dass auch kleine Formationen ganz groß rauskommen können.

Hochkarätig ging es mit Ines Procter weiter, die mit treffsicheren Beobachtungen und jeder Menge Tipps für Frauen ab einem gewissen Alter für beste Unterhaltung sorgte. Einen Mann kennenzulernen werde mit den Jahren zwar schwieriger, erklärte sie, doch ganz verzichten könne man nicht – schließlich brauche man ja jemanden für den Reifenwechsel. Gut überlegen sollte Frau sich allerdings, ob sie einen Mann wirklich dauerhaft, also „stationär“, aufnehme oder lieber nur „ambulant“. Ihren ganz persönlichen Western-Moment erlebe sie jeden Morgen, wenn sie versuche, ihre müden Knochen aus dem Bett zu bewegen. Innerlich laufe dabei stets „Spiel mir das Lied vom Tod“.

Aktuell und mindestens genauso unterhaltsam ging es mit den Konfetti Kids weiter. Ihr Tanz zur „Flucht aus der Handysucht“ hielt dem Publikum einen Spiegel vor, in dem sich wohl so mancher wiedererkannte. Unablässiges Tippen und Scrollen bestimmten das Geschehen auf der Bühne – so überzeugend dargestellt, dass manch einer im Saal sein eigenes Smartphone ein wenig schuldbewusst fester umklammerte. Die klare Botschaft: Wer nur noch auf den Bildschirm schaut, verpasst die schönen und wichtigen Dinge des Lebens. Dass das echte Leben bunter, fröhlicher und mit Freunden einfach lustiger ist, daran ließ dieser Tanz keinen Zweifel.

Die WCV-Juniorgarde und die Große Garde überzeugten mit perfekt einstudierten Choreografien und präzisen Schrittkombinationen und ernteten dafür langanhaltenden Applaus vom Publikum.

Dazwischen bewies Harry Borgner, der Mann der 1000 Stimmen, sein ganzes Können und schickte „Mein kleiner grüner Kaktus“ auf eine stimmliche Reise – von Reinhard Mey über Herbert Grönemeyer und Howard Carpendale bis hin zu Peter Maffay.

Edwin Noll vom befreundeten Verein Victoria Bad Orb hatte sich diesmal Unterstützung mitgebracht: seine Enkelin. Während er seinen Vortrag in Orber Platt hielt, bemühte sie sich redlich um die Übersetzung – legte dabei allerdings eine sehr freie Auslegung an den Tag. Was genau gesagt wurde, wusste am Ende wohl nur er selbst, doch das Publikum war bestens unterhalten und spendete reichlich Gelächter.

Mit nichts als bedruckten Plakaten hingegen schaffte es das Duo Sprachlos mal wieder, den gesamten Saal in gespannte Stille zu versetzen. Während ein Satz nach dem anderen umgeblättert und vom Partner pointiert vervollständigt wurde, las das Publikum gebannt mit – beste Unterhaltung ganz ohne ein gesprochenes Wort.

Während Sitzungspräsident a. D. Werner Ach einsam durch die Prärie des Wilden Westens zieht, verarbeitet er seine Fassungslosigkeit über den Zustand der Welt in ebenso knappen wie ttreffenden Pointen.

Die „Süßgespritzten“ von der WCV-Sketchgruppe pilgerten hingegen jede Woche in den Lachsaloon von „Watchmanriver“, um ihre merkwürdigen Eigenheiten zu pflegen – und auf der Bühne sah das dann aus wie eine Therapiestunde, die völlig außer Kontrolle geraten ist.

Mit ihrer Wildwest-Show brachte das WCV-Männerballett (Foto siehe Titelseite) die Halle zum Beben. Und als den Gefesselten am Marterpfahl ihr letzter Wunsch erfüllt wurde – der legendäre, aus dem „Schuh des Manitu“ bekannte „Superperforator-Tanz“ – gab es kein Halten mehr. Freude und Chaos waren gleichermaßen auf der Bühne wie im Publikum zu Hause.

Die fünfköpfige Vocal Band Alemundo aus Altenmittlau kehrte nach längerer Pause auf die WCV-Bühne zurück. Mit modernen A-cappella-Versionen bekannter Songs – und ihrem eigenen Klassiker „Thermomix“ – bewiesen sie eindrucksvoll, dass man auch ohne Instrumente für Furore sorgen kann.

Die „Mispelchen“ sind ebenfalls zurück auf der WCV-Bühne und blieben dem Motto „Wilder Westen“ treu. Die weltoffenen, süßen Maronen vom Stamme der Schoschonen versammelten sich mit ihrem Häuptling Schwarzer Adler zum „Tratsch am Lagerfeuer“. Dort berichtete jede der jungen Maronen von ihren Sorgen und Nöten mit den Errungenschaften der neuen Welt: von der digitalen Suche nach dem perfekten Partner, vom Thermomix, der sich hartnäckig weigert, Büffelgulasch zu schneiden, oder von den Herausforderungen, die ein wilder Ponyritt durch die Prärie für die Frisur einer Squaw bereithält. Kein Wunder, dass Häuptling Schwarzer Adler überglücklich war, als er die Pferdehufe seiner zurückkehrenden Krieger vernahm. Kommentiert wurde das Ganze von einem eigenwilligen Totempfahl samt Orakel, der mit seinen Einwürfen für zahlreiche Lacher im Publikum sorgte.

Bevor Martha Pfahl alias Sitzungspräsident Nicky Kailing überhaupt die Chance bekam, sein eigentliches Programm zu starten, lieferte der störrische Mikrofonständer bereits eine eigene Showeinlage. Gemeinsam mit Bühnenhelfer-Neuling Oliver Höhn wurde er in einem zähen, aber höchst unterhaltsamen Duell endlich in die richtige Position gezwungen – ein Act, der für sich genommen schon donnernden Applaus verdient hätte. Erst danach konnte Martha Pfahl zur Tat schreiten und ihre Gedanken zur örtlichen Politik kurzerhand musikalisch unters Publikum bringen.

Selbstverständlich durfte auch die WCV-Showtanzgruppe JoyMotion nicht fehlen. Mit voller Energie wirbelten sie über die Bühne und erzählten tanzend die dramatische Geschichte einer wilden Cowgirl-Gang, eines Schusses, der besser nicht gefallen wäre, und eines Feuers, das am Ende alles in Schutt und Asche legte. Emotional, kraftvoll und mit einer Choreografie, die keine Sekunde stillstand, rissen sie das Publikum restlos mit.

Nach einem grandiosen Finale mit dem neuen Song „Fassenacht, Fassenacht“ ging es dann auch nach dem 1. Lachsaloon auf der Tanzfläche mit den „Fischbörner Buben“ und an der Theke bis in die nächsten Morgenstunden weiter.

Am Ende waren sich alle einig: Dieser Abend bot beste Unterhaltung mit Herz, Humor und ganz viel Tanzfreude.

Spende für die Kinder des Frauenhauses Wächtersbach

  • Frauenhaus Wächtersbach

Spende für die Kinder des Frauenhauses WächtersbachWächersbach. Immer dann, wenn die Gewalt an Frauen zunimmt und diese in enorme Ängste um Leib und Leben versetzt, sind die Frauen auf der Suche nach Schutz vor Gewaltanwendungen. Frauenhäuser nehmen diese auf, um ihnen den ersehnten Schutz zu bieten.

Es sind jedoch nicht nur die Frauen, die Schutz vor Gewalt suchen, sondern auch deren Kinder, die in der elterlichen Ehegemeinschaft erlebt haben, welchem Leid die Mütter in vielen Fällen ausgesetzt sind, bedürfen des Schutzes in sicherer Obhut.

Neben der erforderlichen Obhut brauchen diese Kinder jedoch auch die Möglichkeit, um durch die Inanspruchnahme von diversen Spielen nicht nur die Vergangenheit zu vergessen, sondern auch, um soziale Kontakte zu den weiteren im Frauenhaus untergebrachten Kindern pflegen zu können.

Als die AWO Wächtersbach von dem Bedarf an fehlenden Spielen für die Frauenhauskinder erfuhr, war sie spontan bereit, dem Frauenhaus für die Anschaffung von Spielen einen Betrag in Höhe von 500,- Euro zur Verfügung zu stellen. Die Mitarbeiterinnen des Frauenhauses, Brigitte Machnitzke und Lea Kircher, nahmen die Spende mit großer Freude entgegen, wissen sie doch am ehesten, wie sehr die damit anzuschaffenden Spiele den Kindern zu Gute kommen.

Frauenhäuser haben jedoch nicht nur die Aufgabe, Frauen und Kinder aus zerrütteten Familien aufzunehmen, sondern ihre Aufgabe besteht vielmehr darin, die Frauen psychologisch zu betreuen und ihnen den Weg zurück ins Berufsleben zu ebnen, um ihnen ein Leben in Selbstständigkeit zu ermöglichen.

Für die Kinder obliegt Ihnen die Pflicht, diese in den Kindergärten bzw. den Schulen anzumelden, damit diesen dort die so wichtige soziale Integration verliehen wird.

„Wir sind der AWO Wächtersbach sehr dankbar, dass sie durch ihre Spende zu einer sozialen Integration innerhalb des Frauenhauses beigetragen hat. Sie hat damit zum vermehrten Male unter Beweis gestellt, wie wichtig ihr die Kinder in unserer Gesellschaft, und hier insbesondere die Kinder, die in ihrer Familie seelisch und moralisch gepeinigt und körperliche Gewalt erlebt haben, sind. Schön, so das abschließende Resümee von Frau Machnitzke und Frau Kircher, dass die AWO Wächtersbach ein so großes Herz für Kinder hat“.

Lydia Gerwes, die Zweite Vorsitzende der AWO Wächtersbach und Norbert Döppenschmitt, der Erste Vorsitzende der AWO Wächtersbach, zeigten sich erfreut über dieses Lob und sind überzeugt, dass diese Spende nicht die letzte war, die dem Frauenhaus Wächtersbach übergeben wurde.

Wenn der Nachwuchs die Bühne rockt: 39. Kindersitzung beim WCV

  • 1. Wächtersbacher Carnevalsverein

Wenn der Nachwuchs die Bühne rockt: 39. Kindersitzung beim WCVWächtersbach. Beim Wächtersbacher Carneval Verein (WCV) haben längst nicht nur die „großen“ Narren das Sagen – auch der teils zuckersüße Nachwuchs weiß genau, wie man Fastnacht feiert. Das bewies eindrucksvoll die 39. Kindersitzung am 25. Januar. Mit jeder Menge Musik, Tanz, Akrobatik und frechen Pointen brachten die jungen Karnevalisten aller Altersklassen die Bühne ordentlich zum Wackeln. Verstärkung gab’s dabei von kleinen Narren aus befreundeten Vereinen, die ebenfalls zeigten, was in ihnen steckt.

Charmant und souverän führten Sitzungspräsident Rufus Löwe sowie seine Stellvertreterinnen Anastasia Rentz und Luisa Nix durch das kunterbunte Programm. Ob Tanzgruppen, Gesangseinlagen, artistische Kunststücke oder sogar eine Büttenrede – gelacht, gestaunt und kräftig applaudiert wurde reichlich.

Natürlich durften auch die eigenen Nachwuchsgruppen des WCV nicht fehlen: Lollipops, Minigarde, Konfetti-Kids und die Juniorgarde ernteten ebenso viel Applaus wie die Gastvereine, darunter Fidelio Altenhaßlau, Victoria Bad Orb, die Hailichköppchen aus Hailer, der TGV Altenmittlau und die Schiwwerberger aus Niedergründau. Für musikalische Stimmung sorgten außerdem die Chöre der Grundschulen Kinderbrücke und Kerbersdorf mit fröhlichen Liedern, während Katinka Krämer erstmals als „Wächterin am Bach“ in der Bütt stand – eine Premiere mit Lachgarantie.

Sportlich wurde es mit dem Rope-Skipping-Team des TV Wächtersbach sowie dem Artisten Benjamin Frimpong, die zeigten, dass Fastnacht auch ganz schön schweißtreibend sein kann.

Zum großen Finale versammelten sich noch einmal alle knapp über 200 Mitwirkenden auf der Fastnachtsbühne und sangen gemeinsam mit Sally Krämer „We are the world“.

Sitzungspräsident Nicky Kailing ehrte die Nachwuchstalente des WCV Paula Diegelmann, Lea Haußner, Lena Gresser und Elisa Skowronek mit dem WCV-Verdienstorden in Silber für fünf Jahre aktives tanzen beim WCV. Anschließend bedankte er sich im Namen aller bei der Organisatorin Kathrin Kappes für die tolle Veranstaltung.

Das bestens gelaunte Publikum in der bis auf den letzten Platz gefüllten Heinrich-Heldmann-Halle dankte es mit tosendem Applaus und feierte über 200 Tänzer, Artisten, Sportskanonen und Spaßmacher für einen rundum gelungenen, herrlich närrischen Nachmittag.

Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt: Pommes, Kaffee und eine große Auswahl an selbstgebackenen Kuchen ließen keine Wünsche offen. Der gesamte Tagesumsatz kommt den Kinder- und Jugendgruppen des WCV zugute und wird dort in die Nachwuchsarbeit investiert.

83 Sportabzeichen beim TV Wächtersbach verliehen

  • Turnverein Wächtersbach

83 Sportabzeichen beim TV Wächtersbach verliehenWächtersbach. Im vergangenen Sommer führte die Leichtathletikabteilung des TV Wächtersbach an zwei Sportabzeichentagen die Prüfungen für das Deutsche Sportabzeichen durch. Bereits am ersten der beiden Tage forderten hochsommerliche Temperaturen die Teilnehmenden besonders heraus. Dennoch kämpften sich alle regelrecht durch die Hitze und zeigten beachtliche sportliche Leistungen.

Das Deutsche Sportabzeichen ist die höchste Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes außerhalb des Wettkampfsports. Es prüft die sportliche Vielseitigkeit in den Bereichen Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination sowie die Schwimmfertigkeit und kann grundsätzlich von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen erworben werden.

In diesem Jahr konnten insgesamt 83 Auszeichnungen feierlich überreicht werden. Die Abzeichen verteilen sich auf 60 Kinder und Jugendliche und 23 Erwachsene. Der jüngste Teilnehmer war erst fünf Jahre alt und erhielt ein spezielles TVW-Sonderabzeichen, da er für das reguläre Deutsche Sportabzeichen noch zu jung ist. Die älteste Teilnehmerin war 81 Jahre alt und bewies eindrucksvoll, dass sportliche Aktivität keine Altersgrenzen kennt. Besonders erfreulich war die Verleihung von zehn Familien-abzeichen, darunter auch eine Familie mit drei Generationen.

Ein besonderer Höhepunkt war die Ehrung von Kurt Theilmann, der bereits sein 30. Deutsches Sportabzeichen ablegen konnte.

Ein großes Dankeschön gebührt Katrin und Jörn Müller, die als Prüfer die Abnahmen der Sportabzeichen hervorragend organisiert haben. Beide sind selbst aktive Athleten der Leichtathletikabteilung des TV Wächtersbach und engagieren sich darüber hinaus mit großem Fachwissen und viel Einsatz ehrenamtlich für den Verein. Dieses Engagement aus den eigenen Reihen ist ein wichtiger Baustein für die erfolgreiche Durchführung der Sportabzeichentage.

Die Leichtathletikabteilung des TV Wächtersbach freut sich auf die Sportabzeichentage in diesem Jahr.

Förderverein der Kita Hesseldorf übergibt Spenden von rund 1.800,- Euro und löst sich zum Jahresende 2025 auf

Förderverein der Kita HesseldorfErfolgreicher Abschluss einer Mission

Wächtersbach. Mit einer feierlichen Spendenübergabe am Ende des Jahres hat der Förderverein der Kita Hesseldorf seine aktive Arbeit abgeschlossen. Rund 1.800,- Euro kommen unmittelbar den Kindern der Einrichtung zugute. An der Übergabe nahm auch Stadtverordnetenvorsteher Jan Volkmann teil, der das ehrenamtliche Engagement des Vereins ausdrücklich würdigte. Gleichzeitig markiert dieser Moment den bewussten Abschluss eines wirkungsvollen Vereins, der sich zum Ende des Jahres 2025 auflöst.

Der Förderverein engagierte unter dem gemeinsamen Vorsitz von Ina Ritzel und Laura Habermann mit zuletzt 16 Mitgliedern für die Belange der Kita Hesseldorf. In kurzer Zeit gelang es, zahlreiche Projekte umzusetzen und das Kita-Leben nachhaltig zu bereichern.

Die Spendensumme wird gezielt für Anschaffungen eingesetzt, die den Kindern unmittelbar zugutekommen: vier Hüpfpolster, Bastelsets, Kreide, Stifte, Sticker, eine Outdoorkiste sowie Wandelemente für den U3-Bereich. Ergänzt wird dies durch Kamishibai-Bildkarten und ein Kamishibai-Erzähltheater, das in Kürze geliefert wird. Das Leitungsteam der Kita war bei der Auswahl der Anschaffungen eng eingebunden und sprach im Rahmen der Übergabe seinen Dank aus.

„Uns war es immer wichtig, schnell, unbürokratisch und nah an den Bedürfnissen der Kinder zu helfen“, betont Vorsitzende Ina Ritzel. „Dass wir diese Mittel nun vollständig an die Kita übergeben können, ist für uns ein sehr schöner und würdiger Abschluss.“

Stadtverordnetenvorsteher Jan Volkmann unterstrich bei der Spendenübergabe die besondere Rolle von Fördervereinen:

„Fördervereine sind die zivilgesellschaftliche Antwort auf überbordende Bürokratie in Deutschland. Sie helfen immer schnell und unkompliziert dort, wo es gerade am nötigsten ist. Für dieses Engagement danke ich den Vorstandsmitgliedern ausdrücklich – und ganz besonders auch noch einmal für die heute übergebene Spende.“

Auch der Leiter der Kitas der Stadt Wächtersbach, Martin Horst, zeigt sich dankbar: „Der Förderverein war stets ein verlässlicher Partner. Viele Anschaffungen und Erlebnisse für die Kinder wären ohne dieses Engagement so nicht möglich gewesen.“

Neben Spendenaktionen prägte der Förderverein das Gemeinschaftsleben der Kita Hesseldorf maßgeblich mit. Zwei große Sommerfeste mit Hüpfburgen, Kinderschminken, Glitzertattoos und Fußballübertragung sowie ein Kindersachenbasar zählten zu den Höhepunkten. Darüber hinaus engagierte sich der Verein beim Trikotcup der Kreiswerke, mit Ständen auf dem Weihnachtsmarkt in Hesseldorf, beim HKS-Weihnachtsmarkt und beim Schlossfest. Monatliche Stammtische boten Raum für Austausch und neue Ideen.

Ein positives Fazit

Der Förderverein der Kita Hesseldorf verabschiedet sich mit Dankbarkeit und Stolz. „Unsere Mission war klar – und sie ist erfüllt“, fasst Ina Ritzel zusammen. „Was bleibt, sind sichtbare Ergebnisse, viele schöne Erinnerungen und ein starkes Zeichen für gelebtes Ehrenamt.“

Spielzeugbasar Wächtersbach übergibt Spende

  • Grundschule Kinderbrücke
  • Spielzeugbasar Wächtersbach
  • Förderverein „Freundeskreis Kinderbrücken-Kinder“

Spielzeugbasar Wächtersbach übergibt SpendeWächtersbach. An der Grundschule Kinderbrücke fand kürzlich die offizielle Einweihung des neuen Klettergerüsts statt. Dabei waren neben einigen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und der Schulleiterin Marion Fix auch Vertreter des Freundeskreises Kinderbrücke und des Spielzeugbasars Wächtersbach e.V. anwesend, vertreten durch Nadine Jakoby und Ilona Langlitz.

Das moderne, etwas kleinere Klettergerüst ersetzt das alte Holzgerüst, das nach jahrelanger intensiver Nutzung entsorgt werden musste. Dank der Sponsoren, vertreten durch den Freundeskreis Kinderbrücke und den Spielzeugbasar Wächtersbach e.V., konnte nun das neue Klettergerüst angeschafft werden, um weiterhin eine abwechslungsreiche Pausengestaltung zu gewährleisten. Dieses Klettergerüst bietet den Kindern eine großartige Möglichkeit, sich in den Pausen auszutoben. Es fordert sie zum Hangeln und Spielen heraus und ermöglicht es jedem Kind, seine eigenen Grenzen zu erkunden und zu erweitern.

Der Verein Spielzeugbasar Wächtersbach freut sich besonders, das Klettergerüst mit einer Spende zu unterstützen, da die Kinder des Vorstands und der Helfer selbst die Kinderbrücke besuchen oder besucht haben und dieses Klettergerüst von allen mit dem Ende der Grundschulzeit und dem „Abschlussklettern“ verbunden wird.

Der nächste vorsortierte Spielzeugbasar ist am Samstag, 21. März, von 10 bis 13 Uhr in der Heinrich-Heldmann-Halle in Wächtersbach. Anmeldebeginn ist ab Montag, 9. Februar. Weitere Infos gibt es unter www.spielzeugbasar-waechtersbach.de.

Rosa Cowboys, glitzerlila Cancan und ganz viel Helau – die Rosa Sitzungen des WCV begeistern erneut

  • 1. Wächtersbacher Carnevalsverein

Rosa Cowboys, glitzerlila Cancan und ganz viel Helau – die Rosa Sitzungen des WCV begeistern erneutWächtersbach. Am 16. und 17. Januar erstrahlte die Heinrich-Heldmann-Halle wieder in den schillerndsten Rosa-, Lila- und Pinktönen: Der 1. Wächtersbacher Carneval Verein hatte – allen voran Sitzungspräsidentin Martha Pfahl – zu den mittlerweile weit über den Main-Kinzig-Kreis hinaus bekannten Rosa Sitzungen geladen.

Das diesjährige Motto „Der Wilde Westen ruft Helau und freut sich auf den WCV“ ließ sich dabei erstaunlich gut mit der Rosa Sitzung kombinieren. Das Ergebnis: ein Saal voller rosaroter Cowboyhüte, Glitzer, Fransen und wilder West-Accessoires.

Die Stimmung war an beiden Abenden bereits vor Beginn auf rekordverdächtigem Niveau und erreichte mit der Begrüßung durch Martha Pfahl gleich den nächsten Höhepunkt. In ihrem neuen, atemberaubenden glitzerlila Cancan-Kleid zog sie alle Blicke auf sich und bewies einmal mehr: Rosa Sitzung ohne Martha ist möglich, aber sinnlos.

Nach einem grandiosen Auftritt der WCV-Garde – deren Beine Martha Pfahl traditionsgemäß jedes Jahr aufs Neue bewunderte – entführte Kabarettist Malte Anders das Publikum auf eine nostalgische Reise in die 90er Jahre. Eine Zeit, in der Diddl-Maus-Blöcke gehütet wurden wie Goldbarren und Babys bevorzugt von Anne Geddes fotografiert wurden. Für Malte Anders kein Wunder, dass aus diesen Babys die Millennials wurden, die heute kurz davorstehen, die Weltherrschaft zu übernehmen. Seine herrlich schräge Hommage an ein Jahrzehnt voller Irrsinn, Plastik, Impfungen und DJ Bobo gipfelte in der Beichte, seiner Tochter kurzerhand eine Nussallergie „angedichtet“ zu haben – nur damit sie im Kindergarten nicht zur Randgruppe gehört. Spätestens bei der veganen und allergiefreien Version von „In der Weihnachtsbäckerei“ sang der ganze Saal textsicher mit. Wer kennt diese Herausforderung schließlich nicht?

Die SchickyMickeys nahmen das Publikum mit auf ihre kreative Suche nach der perfekten Fastnachtsnummer, während Oma Cilly alias Cilly Alperscheid aus dem Saarland die Herzen im Sturm eroberte. Endlich hatte sie Zeit, nach Wächtersbach zu kommen – allerdings nicht, ohne zuvor dem neuen Freund ihrer Enkelin, Fernando aus Peru, erst einmal ausführlich zu erklären, was Fasching, Fastnacht oder Karneval eigentlich ist. Ihre Beobachtungen über Männer und Frauen auf Wochenendtrips sorgten für schallendes Gelächter und viele zustimmende Blicke im Saal.

Das WCV-Männerballett brachte mit seiner Wildwest-Show die Halle endgültig zum Beben. Spätestens als den am Marterpfahl Gefesselten ihr letzter Wunsch erfüllt wurde – der legendäre „Superperforator-Tanz“ – hielt es niemanden mehr auf den Stühlen. Der Spaß war nicht nur im Publikum, sondern auch auf der Bühne deutlich zu sehen.

Nach einer ausgelassenen Schunkelrunde mit der neuen Sitzungsband „Die Fischbörner Buben“ entdeckte Martha Pfahl einen alten Bekannten im Publikum: Landrat Thorsten Stolz. Kurzerhand wurde er auf die Bühne zitiert, denn Martha wollte unbedingt eine nächtliche Begebenheit aus der Vergangenheit mit allen teilen – selbstverständlich musikalisch. Das Ständchen „Bring mich nach Hause Thorsten Stolz“ nahm der Landrat mit Humor. Wer Martha besucht, weiß schließlich, worauf er sich einlässt.

Die Dreamdancer als „Cellblock Rebels“ sorgten mit ihrem Gefängnisausbruch für Begeisterung, bevor Trude Trash mit einer Polonaise den gesamten Saal in Bewegung brachte. Die Turedancer aus Zellingen – eines der besten Männerballetts Deutschlands – entführten das Publikum mit ihrem Nussknackertanz noch einmal zurück in die Weihnachtszeit: Der Nussknacker wurde repariert, getanzt und am Ende die Nuss natürlich geknackt.

Dass man auch solo Bühne und Publikum erobern kann, bewies einmal mehr das „Tanzmarcelchen“, das bereits seit der ersten Rosa Sitzung 2015 fester Bestandteil des Programms ist. Die Happy Hüppos aus Bimbach präsentierten sich als tanzende Mönche, die nach langen Nächten voller Gerstensaft, gebrochener Federn und leerer Tintenfässer endlich den großen Durchbruch im Kloster schafften – mit der Erfindung des Hüppodruckverfahrens.

Am Samstag reihten sich mit den FreakyPins und den Meddeler Fegern weitere hochkarätige Männerballette ein, die sicherlich nicht zum letzten Mal auf der rosaroten Bühne von Martha Pfahl standen. Selbstverständlich durfte auch die eigene WCV-Showtanzgruppe JoyMotion nicht fehlen. Mit ihrem Tanz erzählten sie die mitreißende Geschichte einer wilden Cowgirl-Gang, eines fehlgeleiteten Schusses und eines alles verzehrenden Feuers – energiegeladen, emotional und beeindruckend choreografiert.

Genauso fulminant wie das Programm war auch das Finale der diesjährigen Rosa Sitzungen: Das Publikum feierte noch bis in die frühen Morgenstunden – rosa, glücklich und ein wenig cowboymäßig erschöpft.

Auch wenn die Rosa Sitzungen vorbei sind, ist das noch nicht das Ende der diesjährigen WCV-Campagne. Für den 2. Lachsalon am 31.01. gibt es Karten unter www.wcv.info oder mittwochs und freitags von 20 – 21 Uhr im WCV-Casino. Und eins ist sicher – der WCV-Lachsalon steht der Rosa Sitzung des WCV in nichts nach.

Obst- und Gartenbauverein Wächtersbach (OGV): Gut besuchter Vortrag „Alte Obstsorten durch Veredeln erhalten“

  • Obst- und Gartenbauverein Wächtersbach 1994

Obst- und Gartenbauverein Wächtersbach (OGV): Gut besuchter Vortrag „Alte Obstsorten durch Veredeln erhalten“Wächtersbach. Trotz winterlicher Straßenbedingungen konnte Heinz Schauberger, der Erste Vorsitzende des OGV Wächtersbach, über 20 interessierte Gartenfreunde aus vielen Teilen des Main-Kinzig-Kreises im Casino des Wächtersbacher Carnevalvereins (WCV) begrüßen. Besonders schön war, dass auch Mitglieder befreundeter OGV´en aus Brachttal, Biebergemünd-Lanzingen und Neuenhaßlau teilnahmen.

Den interessanten Vortrag hielt der Zweite Vorsitzende und Fachwart des OGV Wächtersbach Hartmut Schwarz.

Zuerst wurden wesentliche Gründe für den Erhalt der alten Obstsorten angesprochen. Durch den massiven Rückgang der Streuobstwiesenflächen verschwinden immer mehr alte regionale Obstsorten. Die alten Sorten sind gesünder, sie enthalten mehr Vitamin C und mehr Pflanzenstoffe. Sie bieten eine breite Palette an einzigartigen Geschmacksrichtungen.

Es gibt aber auch individuelle Gründe. Man hat auf seinem Grundstück einen alten charakterstarken Obstbaum und möchte gern die Sorte rechtzeitig erhalten. Vielleicht ist der Baum auch nur zu groß geworden. Ihr Nachbar oder Bekannter hat eine tolle Obstsorte bei sich im Garten, welche man auch gerne hätte.

In all diesen Fällen kann man mit einer passenden Unterlage (Wurzel) und einem Edelreis der gewünschten Obstsorte einen neuen Baum kreieren.

Mit der jeweiligen Unterlage entscheidet man, ob es ein schwach-, mittel und stark wachsender Obstbaum werden soll.

Die Edelreiser der Wunschsorte müssen jetzt geschnitten und bis März zum Veredeln entsprechend gelagert werden.

Am 28. März werden dann die „Wunschbäume“ aus den bestellten Wurzelunterlagen und den selbst eingelagerten Edelreisern im Vereinslehrgarten in der Brunnenstraße in Wächtersbach zusammengesetzt. Ziel ist hier, dass die Teilnehmer „ihren“ Baum selbst veredeln. Dabei werden sie durch die Fachwarte des OGV fachlich unterstützt.

Nach dem Vortrag und anschließender Diskussion bestand die Möglichkeit 14 Apfelsorten unter Anleitung von Hartmut Handke zu verkosten, was gerne angenommen wurde.

Der OGV bedankt sich beim WCV für die Unterstützung der Veranstaltung ganz herzlich.

Erfolgreiches Lichtspektakel am Brachttal Museum in Spielberg

  • Brachttal Museum
  • Museumsverein Brachttal

Das illuminierte Brachttal MuseumErstmalig an einem Samstag veranstalteten die Brachttaler Museumsleute und die Spielberger Landfrauen eine Adventsveranstaltung rund um das historische Schulgebäude in Spielberg, in dem das Brachttal Museum untergebracht ist.

Der Illuminator Fabian Volz (Special Defects) hatte das Brachttal Museum in Spielberg wieder einmal in bunte Farben getaucht und damit den zahlreichen BesucherInnen und Gästen ein Lichtspektakel der besonderen Art geboten. Über 30 Scheinwerfer und Strahler erzeugten eine einzigartige Weihnachtsstimmung.

Bio Glühwein, regionale Wurstspezialitäten, exklusive Teesorten, Met oder leckere Waffeln ließen keine Wünsche offen. Auch das Brachttal Museum zeigte alle seine Ausstellungen. Die Museumsbeleuchtung, die schon seit langem nicht nur für Insider ein besonderer Leckerbissen ist, entwickelt sich seit Jahren immer mehr zu einer Veranstaltung, die weit über die Grenzen von Brachttal hinaus beachtet und geschätzt wird.

Ein Besucher war sogar eigens zu diesem Ereignis aus Berlin angereist. Nicht nur die Vereinsvorsitzenden des Museums- und Geschichtsvereins Brachttal e.V. Erich Neidhardt und Ulrich Berting zeigten sich mit dieser Entwicklung sehr zufrieden. Auch der Spielberger Ortsvorsteher Heiko Wies freute sich mit allen Beteiligten über einen gelungenen Nachmittag und abwechslungsreichen Abend.  „Das großartige Engagement der Spielberger Landfrauen und des Museumsvereins hat uns heute wieder einen besonderen Adventsabend beschert. Ich danke dafür allen Beteiligten und freue mich schon heute auf eine Wiederholung im kommenden Jahr“, resümierte er am Schluss der Veranstaltung, die gegen 22 Uhr endete,

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